Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) Corneliusstr. 31
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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 26. Januar 2012
Gefahrenabwehr und Freiheitsrechte
Die Sicherheit im Spannungsfeld von Gefahrenabwehr und Freiheitsrechten wird Thema des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums am 31. Januar in Wuppertal sein.
Mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat das Thema ‚Sicherheit’ eine neue Qualität bekommen. Politik und Sicherheitsbehörden nutzen die ‚Staatspflicht’ zum Schutz der Bürger, um immer neue, vor allem technische Entwicklungen zur Informationsgewinnung über potentielle Gefährder und Gefahren einzuführen.
Damit einher geht eine sowohl juristische wie auch politisch-ideologische Debatte über den Zusammenhang von Sicherheit und Freiheit. Aus unabhängiger, wissenschaftlicher Sicht lassen sich Problematiken und Gefahren identifizieren, die im Kolloquium von Dipl.-Soz.-Wiss. Kathrin Wahnschaffe vorgestellt und diskutiert werden.
Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 31. Januar von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstraße 31) in Wuppertal-Vohwinkel statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten (rpieper@uni-wuppertal.de).
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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 18. Januar 2012
Psychische Belastungen bei der Arbeit
Über diese Thematik wird Dr. Gabriele Richter von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus Berlin am 24. Januar beim 78.
Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium in Wuppertal referieren.
Die Relevanz psychischer Arbeitsbelastungen ist in der letzten Dekade stark angestiegen. Ursachen sind u.a. Veränderungen in der Arbeitswelt, die Technisierung, Globalisierung und das Lean-Management, die zusätzlich vom demografischen Wandel begleitet werden. Psychische Erkrankungen verursachen lange Fehlzeiten und steigende Zahlen bei den Frühverrentungen.
Die rechtsnormative Verpflichtung zur Gefährdungsbeurteilung wird nur unzureichend umgesetzt. Fehlendes Wissen, Begriffsunsicherheiten und Vorbehalte sind wesentliche Gründe. Erste Erfahrungen zeigen, dass der Prozess der Gefährdungsbeurteilung für den Bereich psychischer Arbeitsbelastungen sehr komplex ist, aber im Betrieb gemeistert werden kann. Dazu sind auch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung auf ihre Wirksamkeit hin untersucht worden.
Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 24. Januar von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstraße 31) in Wuppertal-Vohwinkel statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten.
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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 9. Januar 2012
Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz
Aktuell ist das Werkbuch Mobbing mit Beiträgen aus Wuppertal erschienen, in dem offensive Methoden gegen psychische Gewalt in der Arbeitswelt vorgestellt werden.
Im Werkbuch Mobbing stellen 30 Fachleute unterschiedlichster Profession ihre Erfahrungen und Einschätzungen bei der Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz vor. Evident ist, dass dies eine hohe Relevanz für die Fachkräftesicherung sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft besitzt.
Das Werkbuch enthält auch die aktuellen Ergebnisse der MobbingLine Nordrhein-Westfalen, die seit zehn Jahren eine Anlaufstelle für Betroffene in der Arbeitswelt darstellt und mögliche Lösungswege aufzeigt. Anfang 2002 hatten sich dazu die Evangelische Kirche im Rheinland und von Westfalen, die Bistümer Aachen und Essen, der DGB Nordrhein-Westfalen, die AOK Rheinland/Hamburg und das Institut ASER an der Bergischen Universität Wuppertal auf den Weg gemacht. Bisher wurden über 40.000 Telefonberatungen bei der MobbingLine Nordrhein-Westfalen nachgefragt.
Mobbing ist eine Form der Konflikteskalation, in der im weiteren Verlauf ein Ungleichgewicht zwischen den Kontrahenten entsteht. Eine konkretere Beschreibung lieferte 1997 das Bundesarbeitsgericht: „Mobbing ist das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte. …“ (Az 7 ABR 14/96).
Im vorliegenden Werkbuch werden zudem die Zusammenhänge zwischen Mobbing und dem betrieblichen Arbeitsschutz, der betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF), dem betrieblichen Eingliederungsmanagement
(BEM) und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufgezeigt.
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Sicheres Arbeiten mit Kranen im Betrieb und auf Baustellen
Zu diesem Thema wird Dipl.-Ing. Jürgen Koop von der BG Holz und Metall beim 77. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium am 10. Januar in Wuppertal referieren. Eingangs wird Prof. Ralf Pieper von der Bergischen Universität Wuppertal die thematische Aktualität herausstellen.
Beim sicheren Arbeiten mit Kranen ob im Fertigungsbereich, in der Werkstatt oder auf Baustellen kommt es auf die Beschaffenheit und den Betrieb der Krane an. Herstellungsmängel, fehlerhafte Montage, technische Manipulation, unsachgemäße Benutzung, mangelhafte Instandhaltung oder Prüfung von Kranen können verheerende Folgen haben.
Dipl.-Ing. Koop ist u.a. als stv. Leiter des Fachausschusses "Maschinenbau, Hebezeuge, Hütten- und Walzwerksanlagen" und als Mitautor des Standardwerkes „Sicherheit bei Kranen“ (10. Auflage, Springer-Verlag, 2011) ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet.
Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 10. Januar von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstraße 31) in Wuppertal-Vohwinkel statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten.
Mehr Infos: www.institut-aser.de
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Institut ASER e.V., Wuppertal