21.05.2013
Der 30. April 2013 war ein historischer Tag in den Niederlanden. Mit der Amtseinführung von Prinz Willem-Alexander zum neuen König der Vereinigten Niederlande erhielten diese das erste Mal seit 123 Jahren wieder einen männlichen Monarchen. Entsprechend groß waren dann auch die Feierlichkeiten zum Königinnen-Tag in der Amsterdamer Innenstadt geplant, an dem Willem-Alexander das Zepter von seiner Mutter übernahm. Diese stellten zugleich aber auch eine Herausforderung an die Amsterdamer Polizei dar, da es galt, große Menschenmassen rund um das Königsschloss am Dam und entlang der Krönungsroute zu kontrollieren sowie das königliche Paar als auch die Besucher vor Angriffen jeglicher Art zu schützen. Entsprechende Bedenken waren nicht nur durch den prinzipiellen Charakter der Feierlichkeiten als Großveranstaltung gerechtfertigt, sondern auch, weil es bei anderen Königinnen-Tagen in der Vergangenheit zu tragischen Vorkommnissen gekommen war.
Daher suchte die Polizei in Amsterdam nach einem Partner, der sie in der Überwachung und Kontrolle der Besucherströme mit Videotechnik unterstützen konnte. Diesen Partner fand sie in Connection Systems, einem niederländischen Unternehmen für Videoüberwachung, das auf Großveranstaltungen mit beweglichen Menschenmassen spezialisiert ist und seit seiner Gründung im Jahr 2000 unter anderem Lösungen von Bosch Sicherheitssysteme einsetzt.
Um das vorhandene Überwachungsnetzwerk der Polizei zu verstärken, wurden daher zusätzlich 75 AutoDome-Kameras von Bosch eingesetzt, die in sechs Meter Höhe installiert und in das existierende Sicherheits-Netzwerk eingebunden wurden. Die Kameras waren darüber hinaus an 35 USV-Boxen angeschlossen, die im Falle einer Unterbrechung der Stromversorgung ihr kontinuierliches Funktionieren sicherstellen würden. Der Aufbau des Überwachungssystems nahm drei Wochen in Anspruch und konnte früh genug abgeschlossen werden, um alle nötigen Testdurchläufe vor dem 30. April zu ermöglichen. So war gewährleistet, dass alle erdenklichen Risiken der Veranstaltung im Vorfeld abgedeckt wurden und die Polizei jederzeit Herr der Lage war.
Zu den Gründen, warum sich Connection Systems entschied, auch hier Kameras von Bosch einzusetzen, gehörten vor allem zwei Umstände: Zum einen die Erfahrung mit der robusten Konstruktion der Kameras, die ein mehrfaches Auf- und Abbauen problemlos machen und zum anderen die ständige Verfügbarkeit des technischen Unterstützungsdienstes von Bosch. Daher betonte Frank Wagemans, Direktor bei Connection Systems, nach dem Ende der Feierlichkeiten, dass ihm mit diesen Kameralösungen seit nunmehr zwölfeinhalb Jahren noch nie eine Veranstaltung missglückt sei. In der Tat war der 30. April dann auch ein Tag, der durch seinen friedlichen Verlauf als ein besonders gelungener Thronwechsel in den Niederlanden im Gedächtnis bleiben wird.
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16.05.2013 |
- Vollständiges Netzwerk-Videosystem in einer kompakten Kamera
- Kostenlose PC-Software und App für Videos – live oder aufgezeichnet
- Intelligente Rauschunterdrückung reduziert Speicherbedarf bei statischen Szenen um bis zu 50 Prozent
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München – Mit der Einführung der beiden Mikrokameras erweitert Bosch sein Advantage Line-Portfolio, das Lösungen für kleinere Anwendungen mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Sie sind vor allem für Innenanwendungen mit stabilen Lichtverhältnissen geeignet, in denen es besonders auf niedrige Kosten ankommt.
Attraktives Design und umfängliche Ausstattung
Um den Erfordernissen für die Überwachung von kleinen und mittleren Betriebe zu entsprechen, wurden beide Kameras – neben ihrem attraktiven Design – mit der neuesten Sensor- und Bildverarbeitungstechnologie aus dem professionellen Bereich ausgestattet. „Unsere Mikrokameras können in Überwachungsnetzwerke integriert werden und eignen sich mit ihrer Bildqualität für eine Vielzahl an Anwendungen“, erklärt Ian Crosby, Leiter des Produktmanagements von Bosch Sicherheitssysteme. „Diese Kameras bieten eine hohe Detailgenauigkeit und sind daher ideal für kleine und mittlere Betriebe, den Einzelhandel oder für den Privathaushalt geeignet.
Als komplette Videonetzwerk-Kameras verfügen beide über eine Dropbox-Funktion für die Speicherung der Aufnahmen im Internet. Des Weiteren bieten sie eine Reduzierung von Speicherplatz bei statischen Szenen von bis zu 50 Prozent, wodurch sie Speicheranforderungen, Kosten und benötigte Bandbreite reduzieren. Über die Video Client PC-Software und die kostenlose “Live Viewer”-App von Bosch können Aufzeichnungen live oder archiviert von mobilen Geräten angesehen werden.
Die Mikrokameras sind ONVIF-konform und harmonisieren durch diese Offenheit mit Software- und Speicherlösungen anderer Anbieter. Dies wird zusätzlich durch das Integration Partner Program (IPP) unterstützt. Dieses Onlineportal bietet Zugang zu verfügbaren Online-Tools für die einfache Integration und das Management hinsichtlich Aufnahmesoftware, Videoanalyse, Monitor Wandsystemen und Cloud-Monitoring. Weitere Details zu diesem Partner-Programm von Bosch finden sich unter: http://ipp.boschsecurity.com
Bosch bietet clevere Kameras, die mit ihren hohen Ansprüchen bei Qualität und Zuverlässigkeit überzeugen. Die einfache Installation, Einrichtung und Bedienung sowie der geringe Bedarf an Service und die intuitiven, menügesteuerten Schnittstellen halten Kosten und Zeitbedarf auf einem Minimum.
Weitere Informationen zum Advantage Line-Portfolio stehen unter: http://products.boschsecuritysystems.eu/en/EMEA/products.
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Frühjahrs-Umfrage des BHE
06.05.2013
Die Mehrzahl der Fachfirmen für Sicherheitstechnik beurteilt ihre derzeitige Geschäftslage als gut. Dies ist das Ergebnis der aktuell durchgeführten Konjunkturumfrage des BHE. Dabei zeigt sich, dass diese positive Bewertung überwiegend von den Gewerbekunden gespeist wird, die Lage bei behördlichen und privaten Nachfragern sicherungstechnischer Leistungen wird tendenziell eher als befriedigend eingeschätzt.
Das Gewerk Brandmeldeanlagen wird erneut am besten bewertet. Daneben ist auch die Lage bei der Einbruchmeldetechnik noch mit „gut“ bewertet - dies resultiert vermutlich aus der Diskussion über die in den letzten Jahren stark gestiegenen Einbruchszahlen. Die Geschäftslage für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen hat sich gegenüber den früheren Umfragen deutlich verbessert, sie liegt mit 2,88 (Schulnoten 1-5) auf dem niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebung.
Die künftige Geschäftslage wird zwar noch als gut bewertet, allerdings ist diese Einschätzung mit 2,40 auf der Schulnotenskala etwas schlechter als im Herbst 2012 mit 2,19.
25.04.2013
- DINION Starlight und FLEXIDOME Starlight mit hervorragender Leistung auch bei extrem schwierigen Lichtverhältnissen
- Content Based Image Technology für verbesserte Bildqualität und verringerte Anforderungen an Bandbreite und Speicherung
- Fernüberwachung mit jedem Internetanschluss
München – Mit der Einführung der nächsten Generation der Megapixelkameras DINION HD 720p und FLEXIDOME HD 720p RD präsentiert Bosch Sicherheitssysteme zwei HD-Kameras, die speziell für maximale Leistung bei minimaler Ausleuchtung konzipiert wurden. Sie markieren damit einen Durchbruch bei der Entwicklung lichtsensitiver Kameras: Darstellung in Farbe wo bisher nur schwarz-weiß möglich war und schwarz-weiß-Wiedergabe wo andere Kameras kein Bild mehr wiedergeben.
Durchbruch in HD-Sicherheit
Durch die hohe Empfindlichkeit in Farbe (0,017 Lux) und im Schwarz-Weiß-Modus (0,0057 Lux) liefern beide Kameras auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen ein scharfes Bild. Mit einer Bildrate von bis zu 60 Bildern pro Sekunde erfassen sie zudem auch sich schnell bewegende Objekte, beispielsweise beim Einsatz im Straßenverkehr.
Durchbruch bei Bildqualität und Übertragungsrate
Beide Starlight-Kameras sind mit der Content Based Imaging Technology (CBIT) ausgestattet. Diese Bosch Innovation kombiniert Informationen des Sensors, der Bildverarbeitung, des Encoders sowie der Intelligenten Videoanalyse (IVA). Dadurch lässt sich jede Szene in optimaler Bildqualität darstellen. Zu der CBIT-Ausstattung gehören zwei spezielle Funktionen: die intelligente automatische Belichtung (iAE) und die intelligente dynamische Rauschunterdrückung (iDNR). Bei iAE wird das jeweils beste Bild eines Objektes dargestellt und iDNR optimiert durch die Entfernung von Rausch-Artefakten das Detail-zu-Bandbreiten-Verhältnis. Dadurch ist eine hohe Bildqualität bei gleichzeitig reduzierter Bandbreite möglich. Beide 720p Starlight-Kameras benötigen daher bis zu 30 Prozent weniger Bandbreite als andere vergleichbare 720p oder SD-Kameras.
Universell einsetzbar und von überall zugänglich
FLEXIDOME RD wurde für den anspruchsvollen Einsatz im Außenbereich konzipiert. Ihr Aluminiumguss-Gehäuse hält Belastungen von bis zu 55 kg (120 lbs) stand und ist auch bei großen Temperaturspannen verwendbar. Damit eignet sie sich für nahezu jeden Einsatzbereich, egal ob bei Hitze oder Kälte oder in durch Vandalismus bedrohten Umgebungen. Unterschiedliche Installationsvarianten machen sie darüber hinaus für Aufputz-, Wand- und Rohrmontage einsetzbar. Die eingebauten Super Resolution-Linsen decken zudem ein breites Fokusspektrum ab – von 1,8 Millimeter Ultraweitwinkel bis zu 40 Millimeter Telephoto.
Durch die Ausstattung mit der Bosch Dynamic Transcoding Technology ist zudem eine Fernüberwachung in HD-Qualität von überall dort möglich, wo ein Internetanschluss besteht, selbst bei einer Bandbreite von nur 128 Bit/s. Die Aufzeichnungen können mit einem iPad oder Browser sowie dem kostenlosen Viewing-Client oder dem Video Managementsystem von Bosch angesehen werden.
Einfache Umstellung auf HD
Wegen ihrer konsistenten und verlässlichen Bildwiedergabe ist zu erwarten, dass 720p HD-Kameras die SD-Modelle ablösen werden. Sie gelten daher als neuer Standard in der professionellen Videoüberwachung. „Die Einführung dieser kostengünstigen und leistungsstarken Kameras unterstreicht unser Bekenntnis zu einer kontinuierlichen Produkt-Weiterentwicklung unserer Sicherheitskameras und beschleunigt den Übergang von analog zu IP“, sagt Constant Rutten, Produktmanager bei Bosch Sicherheitssysteme.
Integration Partner Program
Die IP-Standard und HD-Kameras, Encoder und Analyselösungen harmonieren problemlos mit anderen Sicherheitslösungen von Bosch und weiteren Drittanbietern, beispielsweise bei Software und Aufnahmegeräten. Dabei werden die Integration und der Betrieb von Videolösungen von Bosch innerhalb eines eigenen Überwachungssystems durch folgende Elemente besonders unterstützt. Durch die ONVIF-Konformität (Open Network Video Interface Forum), durch die offen verfügbaren Entwicklungs-Lösungen für Videosoftware und nicht zuletzt durch ein Mitarbeiterteam, das sich speziell um die Integration und Unterstützung von Lösungen aus dem Hause Bosch kümmert. Weitere Informationen stehen auf dem Onlineportal des „Integration Partner Program“ unter ipp.boschsecurity.com zur Verfügung
18.04.2013
Referat von Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung,
Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Dr. Bernd Bohr und Dr. Stefan Hartung,
Mitglieder der Bosch-Geschäftsführung
- anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz am 18. April 2013
Diese Bilanz-Pressekonferenz, zu der auch ich Sie herzlich begrüßen möchte, findet in einer Zeit schwieriger, wenn auch notwendiger Entscheidungen statt – Entscheidungen, die einen Teil unseres Unternehmens treffen, aber das ganze Unternehmen sichern. Das abzuwägen gehört zu unserer Verantwortung. Ebenso verantwortlich richten wir den Blick in die Zukunft. Denn wir sehen uns in einer Zeitenwende unserer Innovationsgeschichte. Lange war vor allem die Elektronik in unseren Produkten Treiber der Entwicklung. Jetzt sorgt der rasante Fortschritt der Vernetzung zusätzlich für technologischen Schub. Das wollen wir heute zeigen, über unseren geschäftlichen Rück- und Ausblick hinaus.
Unsere wesentlichen Aussagen:
- 2012 war durchaus ein Jahr dynamischer Weiterentwicklung. Zwar bremste die konjunkturelle Abkühlung unser Umsatzwachstum, während das Ergebnis unbefriedigend ausfiel. Aber wir konnten in vielen Bereichen und Ländern unsere Position in Markt und Technik ausbauen.
- 2013 erwarten wir ein Umsatzwachstum um zwei bis vier Prozent, etwas mehr als im Vorjahr. Unser operatives Ergebnis werden wir verbessern. Dazu haben wir eine Reihe nachhaltig wirkender Maßnahmen eingeleitet. Zudem haben wir uns aufgrund weiterhin hoher Verlustrisiken entschieden, aus dem Geschäft mit der kristallinen Photovoltaik auszusteigen.
- Übers Jahr hinaus verfolgen wir konsequent unsere strategischen Hauptlinien – mit Systemen für Umweltschutz, Energieeffizienz und Sicherheit. Verstärkt wollen wir dabei neue Geschäftsfelder über das Internet erschließen.
Dabei wird Bosch ein Name für elektronische Systeme bleiben. Doch können wir die unterschiedlichsten Systeme über das Internet mehr denn je vernetzen – und daraus gehen bisher nicht dagewesene Anwendungen und Services hervor. Das führt zu einer neuen Qualität unserer „Technik fürs Leben“. Veranschaulichen lässt sich das an einem Autofahrer der Zukunft. Dessen Schleuderschutz-System erfährt frühzeitig von der Glätte hinter der nächsten Kurve, denn die Gefahrenmeldung wandert automatisch wie in einer Informationsstaffel von Fahrzeug zu Fahrzeug. Nähert sich der Fahrer seinem Haus, springt dort ebenso automatisch die Heizung an. Das Beispiel ließe sich fortsetzen. Immer wieder entsteht aus vernetzter Technik, wenn man so will, vernetztes Leben.
Es ist das Internet der Dinge und Dienste, das sogenannte Web 3.0, mit dem das Leben kommender Generationen sicherer oder auch effizienter und einfacher wird. Bosch ist dafür wie kaum ein anderes Unternehmen prädestiniert:
- zum einen wegen seines Know-how nicht nur in der Hardware, sondern auch in der Software und vor allem in der Sensorik.
- zum anderen wegen seiner Vielseitigkeit, die eine besondere Vielzahl an Vernetzungen ermöglicht. Nie war die breite Aufstellung von Bosch so wertvoll wie in Zeiten des vernetzten Lebens.
Diese strategischen Überlegungen werde ich noch vertiefen, gemeinsam mit Herrn Bohr für die Kraftfahrzeugtechnik und Herrn Hartung für die Gebäude- und Energietechnik. Vorerst aber wird Herr Asenkerschbaumer auf das vergangene Geschäftsjahr zurückblicken. Daran wird sich mein Ausblick auf das laufende Jahr direkt anschließen. Dies wird die Maßnahmen verdeutlichen, die das derzeit unbefriedigende Ergebnis verbessern. Wir reduzieren zum Beispiel die Fixkosten und flexibilisieren die Personalkosten, um Bosch auch ohne konjunkturellen Rückenwind agil zu machen. Damit sind wir auf Kurs zu unserem selbst gesteckten Ergebnisziel – so viel zur Einordnung des vergangenen Geschäftsjahres, wie es Herr Asenkerschbaumer nun skizzieren wird.
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18.04.2013
Ergebnisverbesserung für 2013 erwartet
- Umsatzentwicklung 2012 sektoral und regional sehr unterschiedlich
- Bosch-Gruppe erzielt 2012 EBIT-Rendite von 2,5 Prozent
- 2013 zwei bis vier Prozent mehr Umsatz erwartet
- Acht Milliarden Euro Umsatz mit Energie- und Gebäudetechnik bis 2020
Die Bosch-Gruppe rechnet mit einem leicht verbesserten Wirtschaftswachstum. Vor diesem Hintergrund erwartet das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzplus von zwei bis vier Prozent. Dies gab Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, bei der Bilanz-Pressekonferenz bekannt. „Wir haben viele Maßnahmen eingeleitet, um den Ertrag in diesem Jahr zu steigern. Gleichzeitig werden wir Wachstumschancen wahrnehmen, sowohl auf etablierten Arbeitsgebieten als auch beim Aufbau neuer Geschäftsfelder“, so Denner. Nach wie vor sieht das Unternehmen erhebliche konjunkturelle Risiken, die aus der hohen Staatsverschuldung in den USA und Europa resultieren. Für den europäischen Wirtschaftsraum geht Bosch zwar von einem Ende der Rezession aus, erwartet im laufenden Jahr jedoch eine Stagnation der wirtschaftlichen Entwicklung. Vor diesem Hintergrund war die Umsatzentwicklung der Bosch-Gruppe im ersten Quartal 2013 verhalten.
Verbesserung des Ergebnisses im Fokus
Bosch wird auch 2013 die bereits im vergangenen Jahr begonnenen Maßnahmen zur Verbesserung des Ergebnisses fortführen. Dazu gehören unter anderem die enge Steuerung von Wachstumsgebieten und die Begrenzung von Fixkosten, Investitionen sowie Unternehmenszukäufen. Zur flexibleren Anpassung der Personalkosten an konjunkturelle Schwankungen wurde für die deutschen Standorte bereits Ende 2012 eine Konzernbetriebsvereinbarung abgeschlossen. Zuwachs im Umsatz erwartet Bosch von innovativen und nutzenstiftenden Produkten, internetbasierten Geschäftsmodellen sowie dem weiteren Ausbau der internationalen Präsenz.
Umsatz 2012: plus 1,9 Prozent
Im Geschäftsjahr 2012 erhöhte sich der Bosch-Umsatz um 1,9 Prozent auf 52,5 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt lag der Umsatz um 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bezogen auf das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern weist Bosch eine Umsatzrendite von 2,5 Prozent aus. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 2,8 Milliarden Euro (5,3 Prozent des Umsatzes), da Bosch durch den Verkauf einer Finanzbeteiligung einen Buchgewinn von 1,1 Milliarden Euro erzielt hat. Negativ belastet wurde das Ergebnis vor allem durch einen hohen Verlust im Geschäftsbereich Solar Energy, erhebliche Vorleistungen für Zukunftsprojekte sowie das schwache Umsatzwachstum und erst zeitversetzt wirkende Maßnahmen zur Kostensenkung.
Mitarbeiterzahl weltweit leicht gestiegen auf 305 900
Den Mitarbeiteraufbau hat Bosch 2012 an die Umsatzentwicklung angepasst. Weltweit ist die Mitarbeiterzahl im Verlauf des vergangenen Jahres nur leicht um 3 400 auf 305 900 gestiegen. Im bestehenden Geschäft wurden rund 1 500 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Der restliche Aufbau von rund 1 900 Mitarbeitern resultiert aus Konsolidierungseffekten. Der größte Zuwachs fand in Asien-Pazifik statt. In Europa ging die Zahl der Mitarbeiter leicht zurück, in Deutschland blieb sie fast unverändert. Gleiches gilt für Nord- und Südamerika. Für 2013 rechnet Bosch vorwiegend in der Wachstumsregion Asien-Pazifik mit einem höheren Personalbedarf. Die Zahl der neuen Auszubildenden wird in Deutschland mit rund 1 500 auf Vorjahresniveau bleiben.
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11.04.2013
- Touch-Screen integriert Audio, Video, Dokumente und Internetzugang
- Innovative Technologien für hohe Sprachqualität
- IP-basierte Medianetzwerk-Architektur OMNEO als Grundlage
Bosch Sicherheitssysteme führt mit DCN multimedia ein wegweisendes Konferenzsystem ein, das auf der IP-basierten Netzwerk-Architektur OMNEO und dem Android™ Betriebssystem aufbaut. Mit einem Touch-Screen Bediengerät für Multimedia-Anwendungen schafft es neue Möglichkeiten, Konferenzen und Tagungen aktiv zu erleben.
Erstes multimediales Konferenzsystem auf IP-Basis
Mit dieser Lösung erweitert Bosch Sicherheitssysteme sein bereits großes Portfolio um ein Konferenzsystem, das Multimedia, Internet und hervorragenden Klang in einer Anwendung vereint. DCN multimedia ermöglicht dem Konferenzteilnehmer sowohl Audio- und Videoinhalte abzurufen, als auch zum Thema passende Dokumente über einen Touch-Screen einzusehen. Das Bediengerät selber zeichnet sich durch ein elegantes, ergonomisch geformtes Design aus, über dessen Bildschirm Dokumente und Präsentationen angesehen und mit anderen geteilt werden können. Zusätzlich verfügt es über einen Internetanschluss.
Bei Ton und Klang bietet DCN multimedia die gewohnt hohe Qualität aus dem Hause Bosch. Sprache klingt dank der in das unaufdringliche Mikrofon integrierten High-Directive-Technologie und des eingebauten Zwei-Wege-Lautsprechersystems vollkommen natürlich. Fortschrittliche Audioeinstellungen sorgen für einen ausbalancierten Raumklang und die integrierte intelligente akustische Feedback-Unterdrückung ermöglicht eine unverzerrte Sprachwiedergabe auch bei höherer Lautstärke.
Über die IP-basierte Mediennetzwerk-Architektur OMNEO nutzt DCN multimedia eine voll standardisierte Netzwerk-Technologie, die Integration und eine kosteneffiziente Installation ermöglicht und die Wartung des Systems vereinfacht. Darüber hinaus lässt sich das System mit zusätzlichen OMNEO-fähigen Audiogeräten erweitern und ist kompatibel zu anderen Audioprodukten, die die Dante™-Technologie unterstützen, die ein Bestandteil von OMNEO ist. Zusätzliche Funktion lassen sich zudem über Software oder Apps von Drittanbietern beziehungsweise über für Kunden spezifisch programmierte Anwendungen einbinden. Des Weiteren sind sämtliche Audio- und Steuerungsdaten des Systems nach international anerkannten Standards verschlüsselt. Dadurch ist DCN multimedia gegen den Zugriff durch Unberechtigte geschützt.
„Mit DCN multimedia investieren unsere Kunden in ein System, das ganz auf die Zukunft ausgelegt ist und mit ihren Anforderungen wachsen kann“, kommentiert Murat Keskinkilinc, Product Marketing Manger Conference Systems bei Bosch Sicherheitssysteme. „Durch die Nutzung von standardisierten und offenen Technologien sowie seinen Multimedia-Fähigkeiten ist es die richtige Wahl, wenn es um ein zeitgemäßes Konferenz- und Tagungserlebnis geht.“
DCM multimedia eignet sich vor allem für Kommunalverwaltungen und deren Tagungen, als auch für Regierungseinrichtungen und Einsätze in der Wirtschaft. Es wird auf der diesjährigen Messe Prolight + Sound in Frankfurt/Main im April 2013 erstmals öffentlich vorgestellt und ab dem dritten Quartal 2013 verfügbar sein.
11.04.2013
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Die Mediennetzwerk-Architektur OMNEO von Bosch kommt ab sofort in mehreren bedeutenden Lösungen zum Einsatz. Nach der Ankündigung dieser Technologie auf der InfoComm 2011 stellen sowohl Bosch Sicherheitssysteme als auch DYNACORD, Electro-Voice und RTS nun Lösungen auf der Basis eines Standard IP-Netzwerkes für Multikanal-Audiobeschallung mit Fernsteuerung vor, einen ersten Teil davon im April während der Messe Prolight + Sound in Frankfurt am Main.
Mit DCN Multimedia präsentiert Bosch das erste Konferenzsystem, das auf dieser neuen IP-basierenden OMNEO Architektur aufbaut. Kunden werden ein vollkommen standardisiertes Medien-Netzwerk erleben, indem sowohl Komponenten von Bosch als auch solche von Drittanbietern reibungslos mit-einander funktionieren.
Darüber hinaus wird OMNEO über das neue RCM-28 Modul in die Verstärkerlinien von Electro-Voice (Tour Grade Series) und DYNACORD (PowerH Series) integriert. RTS wird seine ersten OMNEO basierenden Intercom-Matrix-Produkte auf der NAB 2013 in Las Vegas zeigen, die parallel zur Prolight + Sound stattfindet.
„Wir sind stolz, auf die Prolight + Sound zurückzukehren und unsere Ankündigungen aus 2012 in die Tat umgesetzt zu haben“, sagt Ethan Wetzell, Platform Strategist bei Bosch Sicherheitssysteme. „Wir haben hier vor einem Jahr über OMNEO gesprochen und präsentieren nun die ersten eindrucksvollen Anwendungen. Und es werden weitere folgen, da eine auf offenen Standards basierende Mediennetzwerk-Architektur die Zukunft für die Entwicklung und Implementierung von Audiosystemen sein wird.“
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OMNEO ist mit kommenden offenen Standards wie AVB (Audio Video Bridging) kompatibel und bietet Optionen für Sicherheit und IP-Routing. Es besteht aus zwei Hauptkomponenten: einem Softwarepaket mit Transportprotokoll für Mediensignale (basierend auf der Netzwerktechnologie Dante™ der australischen Audinate Pty.) und einem Softwarepaket mit dem Systemsteuerungsprotokoll OCA (Open Control Architecture, entwickelt durch die Open Control Architecture Alliance). Es lässt sich mit anderen marktüblichen Hardware-Netzwerkkomponenten verbinden. OMNEO ist dadurch skalierbar und für professionelle Mediennetzwerke unterschiedlichster Art und Größe geeignet.
11.04.2013
- Anerkennung für erfolgreiches Design
- Harmonie von moderner Gestaltung und einfacher Benutzung
- Elegante Form mit überlegener Akustik
München – Die Diskussionseinheit DCN-D hat den begehrten Designpreis red dot award in der Kategorie „Produktdesign 2013“ gewonnen. Die Diskussionseinheit ist Teil des Digital Congress Network (DCN) Next Generation Conference Systems von Bosch.
Das Design Zentrum Nordrhein-Westfalen hat mit der Etablierung des red dot awards einen der international renommiertesten Wettbewerbe für Design geschaffen, für den es alleine in der Kategorie „Produktdesign“ dieses Jahr 4.622 Einsendungen gab. Der „red dot“ ist darüber seit langem ein Erkennungszeichen für exzellentes Design. Die ausgezeichneten Produkte werden im red dot design Museum jeweils für ein Jahr ausgestellt und dürfen das Logo über die gesamte Produktlebensdauer tragen.
Die preisgekrönte Form der DCN-D Diskussionseinheit zeichnet die Balance zwischen Ästhetik und ergonomischer Effizienz aus. Die vertraute und intuitive Bedienung der Diskussionseinheit läßt Konferenzteilnehmer entspannt das Sprach- und Hörerlebnis genießen. Sie hat eine schlanke, moderne Form mit einer eleganten matten Oberfläche in Anthrazit oder Silber. Die verbesserte Akustik trägt darüber hinaus zu einer höheren Sprachverständlichkeit bei. Dies hilft dem Zuhörer, sich zu orientieren und schafft eine Atmosphäre des konstruktiven Dialogs.
Die DCN-D Diskussionseinheit wird in fünf Varianten angeboten. Sie reichen von der Basisausstattung mit festem Mikrofon für Sprache und Zuhören bis zur umfangreichsten Variante mit steckbarem Mikrofon, elektronischer Abstimmfunktion und einem Kanalwähler, der bis zu 31 Übersetzungen unterstützt.
„Es ist eine große Ehre für uns, den red dot award zu gewinnen. Dies reflektiert gleichzeitig die Markenwerte von Bosch, fortschrittliche Technologie und hervorragendes Design“, kommentiert Murat Keskinkilinc, Product Marketing Manager Conference Systems.
Die besondere Qualität der Diskussionseinheit von Bosch Sicherheitssysteme wurde darüber hinaus bereits in jüngster Vergangenheit ausgezeichnet. Das Internationale Design Forum Hannover ehrte letzten Februar die Diskussionseinheit mit dem iF-Preis „Product Design“ in der Kategorie „Audio/Video“.
Weitere Informationen zum red dot award stehen online zur Verfügung unter: www.red-dot.de/press
11.04.2013
- Umfassendes System für weltweiten Live- oder Archivzugang
- Sichere und zuverlässige Lösung mit Cloud- oder Lokalarchivierung
- Umfragen und Abstimmungen in Echtzeit binden Teilnehmer aktiv ein
Bosch Sicherheitssysteme erweitert sein Konferenz-Portfolio um die Software DCN Webcasting. DCN Webcasting ermöglicht einen weltweiten Zugang zu Streamings von Konferenzen oder anderen Veranstaltungen – sowohl live als auch in archivierter Form. Dies lässt Bosch zu einem Anbieter von zeitgemäßer Konferenztechnik werden, der alle Komponenten aus einer Hand anbietet.
Konferenzen nie mehr verpassen
Mit der entsprechenden Software können Teilnehmer von Konferenzen und anderen Veranstaltungen diese jetzt von jedem Teil der Welt aus virtuell verfolgen, sofern ein Internetanschluss vorhanden ist. Der Zugang erfolgt über einen Standardbrowser auf PC, Tablet oder Smartphone. Darüber hinaus lassen sich mit DCN Webcasting auch Zusatzinformationen abrufen wie die Agenda, Sprechernamen, Abstimmungsergebnisse oder Dokumente, die während der Veranstaltung präsentiert werden. Weiterhin haben Veranstalter die Möglichkeit, die virtuellen Teilnehmer in Echtzeit über Anfragefunktionen, E-Mail oder Abstimmungen aktiv einzubinden. Teilnehmer können interessante Aspekte einer Veranstaltung bequem über die integrierte Social Media Funktion mit ihrem Netzwerk teilen.
DCN Webcasting bietet volle HD-Unterstützung für klare Videobilder und speichert die Übertragungsdaten zwischen, sodass sie im Falle einer Unterbrechung der Internetverbindung nicht verlorengehen. Zusätzlich lässt sich der Zugang zu Übertragungsdaten mit Passwörtern schützen. Damit wird sichergestellt, dass nur berechtigte Teilnehmer die Aufzeichnungen sehen.
„Bosch bietet hier nicht nur die Streaming-Technologie an, sondern auch die für Webcasts notwendigen Cloud-Dienstleistungen“, sagt Murat Keskinkilinc, Product Marketing Manager Konferenzsysteme bei Bosch Sicherheitssysteme. „Unsere Kunden profitieren für das Streaming ihrer Veranstaltungen also von einer umfassenden Lösung aus einer Hand. Damit halten sie ihre Zielgruppen auf dem Laufenden und binden sie ein. Gleichzeitig reduzieren sie Kosten, da die Archivierung der Streamings eine Transkription der Veranstaltung überflüssig macht.“
DCN Webcasting ist besonders geeignet für Kommunal- und Regionalverwaltungen sowie für Unternehmen mit regelmäßigen Veranstaltungen wie Aktionärstreffen oder der jährlichen Hauptversammlung. Es wird 2013 schrittweise in den EMEA-Markt eingeführt, beginnend im zweiten Quartal 2013.
11.04.2013
- Drahtlose Steuerung über iOS App mit iPad, iPod oder iPhone
- Intelligentes Energiemanagement
- Leistungsstarke digitale Signalverarbeitung (DSP)
Bosch Sicherheitssysteme führt mit PLENA matrix ein neues flexibles Soundsystem mit leistungsfähiger Steuerung ein. Mit seiner Übertragungsqualität, die auf eine Vielzahl von Anwendungen zugeschnitten ist – von Livemusik und Businessmusik über Reden, bis hin zu Durchsagen – liefert das PLENA matrix System eine vollständige digitale Signalverarbeitung (DSP), die sich durch Flexibilität und Zuverlässigkeit auszeichnet. Das System eignet sich vor allem für kommerzielle Einrichtungen wie Fitness-Studios, Hotels, Restaurants, Bars, Business Center, Shops und Schulen, da es kostengünstig und einfach zu installieren ist.
Das neue System umfasst eine intuitiv zu bedienende grafische Benutzeroberfläche, einen digitalen Signalprozessor (DSP), zwei Typen 4-Kanal-Klasse-D-Verstärker (4x125 Watt und 4x250 Watt), eine Sprechstelle und ein Wandbedienfeld. Damit können bis zu acht Zonen mit Musik oder Live-Durchsagen versorgt werden, die sich drahtlos vom iPad, iPod oder iPhone steuern und regeln lassen.
Highend-System für mittleres Marktsegment
PLENA matrix zeichnet sich durch eine Reihe an Eigenschaften aus, die eine einfache Bedienung und Leistungsfähigkeit garantieren. Dazu gehören beispielsweise der „Ein-Kabel“ -Anschluss, der eine effiziente und schnelle Einrichtung des Systems ermöglicht. Die „Amp link“-Funktion und das Hintereinanderschalten mehrerer Sprechstellen und Wandbedienfelder an eine Datenleitung reduzieren darüber hinaus die Installationskosten.
Weiterhin lassen sich der digitale Signalprozessor (DSP) als auch die Verstärker drahtlos über die iOS App auf einem iPad, iPod oder iPhone steuern. Der Nutzer muss nur die gewünschte Zone oder den Kanal auswählen, um den Mix und die Lautstärke der betreffenden Zone anzupassen. Somit ermöglicht die iOS App dem Benutzer sich bei der Installation frei zu bewegen und das System drahtlos zu bedienen.
Die PC-Software mit grafischer Benutzeroberfläche ist den Bedürfnissen von Installateuren und Nutzern angepasst. Die Funktionen des Verstärkers und des DSP-Prozessors sind umfangreich, aber dennoch intuitiv zu bedienen. Die Software ermöglicht ein unkompliziertes Hochladen von gespeicherten Szenarien (Presets) und kann durch ein Passwort geschützt werden.
Hinsichtlich des Klangs gewährleistet die integrierte digitale Regelung einen hervorragenden Sound. Die Eingänge beinhalten einen Multi-Band-Equalizer, Verstärkungsregelung sowie einen Dynamikkompressor. Die Ausgänge umfassen Multi-Band-Equalizer, Filter, Dynamikkompressor, Verzögerung (Delay), Begrenzer (Limiter) und die Option, mehrere Eingänge für bis zu acht Ausgänge in Echtzeit zu mixen.
Ferner können die intelligenten, umweltfreundlichen Bewegungsmelder von Bosch die angeschlossenen PLENA matrix-Verstärker in einen automatischen Standby-Modus versetzen, wenn bestimmte Bereiche inaktiv sind. Das verringert den Energieverbrauch und erhöht die Lebensdauer der Verstärker.
Das elegante Design macht PLENA matrix zu einer optisch ansprechenden Lösung, die auch für anspruchsvolle Umgebungen geeignet ist. Das System ist mit Bosch, Electro-Voice und DYNACORD Lautsprechern kompatibel.
Neuheiten aus der analogen Kamera-Welt
08.03.2013
Neues Bullet Type Kameramodell - EZ 655 - jetzt ab Lager erhältlich!
Die EZ 655 ist eine 8,5mm (1/3") Tag/Nacht Bullet Type Kamera mit WDR im vandalismus- und IP66 wettergeschützten Außengehäuse mit IR LED. Der Sony 960H WDR Sensor sorgt für 5x höhere Lichtempfindlichkeit. Die 35 LED liefern eine erweiterte IR Reichweite von bis zu 60 Metern (abhängig von den Reflektionen in der Umgebung); die IR Helligkeit ist einstellbar. Das eingebaute DC Varioobjektiv (wahlweise als EZ 655 / P-V1 mit 2,8~12mm oder EZ 655 / P-V2 mit 5~50mm Brennweite) ist über die Kamera-Unterseite einstellbar (Zoom + Fokus).
Weitere Features:
- Geteiltes Frontglas zur Minimierung interner IR Reflektionen
- Tag/Nacht Funktion
- Integrierte Wide Dynamic Range
- Integrierte 2D & 3D DNR
- Bewegungserkennung mit 4 einstellbaren Zonen
- Privatzonenmaskierung mit 15 einstellbaren Zonen
- Bis zu 16x Digitalzoom
- Digitale Bildstabilisation (DIS)
- Einfacher Zugang über die Kamera-Unterseite zum Testanschluss und zur Steuerung von Objektiv und Bildschirmmenü
- Integrierter Wandmontagearm
07.03.2013
- Verbesserter Leistungsumfang für Großinstallationen
- Optimiertes Management von Video- und Zutrittslösungen
München – Die neue Version 3.0 des Building Integration System (BIS) von Bosch Sicherheitssysteme bietet eine verbesserte Skalierbarkeit und eine vereinfachte Integration für Drittanbieter. Des Weiteren ermöglicht BIS 3.0 dem Überwachungspersonal durch die Kombination von umfassender Videoüberwachung und Zugangskontrolle eine optimale Übersicht der Lage und somit eine situationsgerechte Reaktion. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Gebäudemanagementfunktionen auf einer Plattform macht BIS zu einer flexiblen Schnittstelle für unterschiedliche Überwachungsbereiche. BIS bündelt Informationen und Steuerung sowie die Überwachung aller Gewerke unter einer einheitlichen, übersichtlichen und kundenspezifisch gestaltbaren Benutzeroberfläche.
Vorteile durch Integration
BIS 3.0 ermöglicht durch seine Integrationsfähigkeit den Anschluss komplexer Subsysteme auch von Drittanbietern. Dazu zählen beispielsweise Gebäudemanagementfunktionen mit Analogsensoren zur Kontrolle von Temperatur, Sauerstoffgehalt oder Stromverbrauch. Die aktuellen Werte dazu werden im Kontrollraum graphisch dargestellt. Durch die Beobachtung von Stromverbrauch oder Luftqualität und Temperatur ist das Bedienpersonal in der Lage, situationsgerecht zu reagieren und Gefahrenmomente gar nicht erst entstehen zu lassen.
Ein weiterer Aspekt der 3.0 Version ist die verbesserte Videointegration, die ab sofort jede Aufzeichnungslösung von Bosch unterstützt – vom Digital Video Recorder 400/600/700 über die Recording Station (HD) bis hin zur neuen Video Recording Manager (VRM) Version. Des Weiteren kann das System nun noch differenzierter auf erfasste Vorgänge reagieren, da die Intelligente Video Analyse (IVA) von Bosch jetzt zusätzliche Beobachtungskriterien für eine bessere Evaluierung eines Vorfalls bietet. Beispielsweise läßt sich eine Evakuierung einleiten, wenn ein herrenloses Gepäckstück erfasst wird, oder zusätzliche Notausgänge öffnen im Falle einer Pulkbildung vor Türen bei Feueralarm.
Weitere Detailverbesserungen resultieren zudem in einem höheren Situationsbewusstsein und der gesteigerten Effizienz des Überwachungspersonals. Dazu gehört zum einen eine bessere Abstimmung von Alarmsignalen und Videos, die die Reaktionszeit im Alarmfall verkürzen. Zum anderen ist die integrierte Komponente „Zutrittskontrolle“ im Evakuierungsfall in der Lage, eine größere Anzahl von gleichzeitig auszulesenden Karten zu verarbeiten. Schließlich und endlich präsentiert sich die neue BIS Generation auch mit einer neuen Benutzeroberfläche.
„Um ein Gebäude rundum zu sichern und zu überwachen, müssen unterschiedliche Komponenten zusammenspielen“, erklärt Holger Maier, Produktmanager bei Bosch Sicherheitssysteme. „Dort setzt BIS an. Die Version 3.0 kombiniert neueste Sicherheitstechnik, Schutzfunktionen, Kommunikationslösungen und Gebäudemanagement auf einer einheitlichen Plattform mit kundenspezifischer Benutzeroberfläche und adaptierbaren Prozessabläufen.“
Die bisher rund 3.000 Installationen weltweit zeigen: BIS ist sowohl für mittelgroße als auch für große Projekte geeignet und lässt sich je nach Größe des Objekts erweitern. Es ermöglicht die gleichzeitige Bedienung und Überwachung aller Sicherheitssysteme durch nur eine Person, erlaubt schnellere Reaktionen auf Notfälle und trägt zu situationsgerechtem Handeln bei.
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Bosch unterstützt Ferrero bei Einhaltung von IFS Standards in Russland
Die Herstellung von Lebensmitteln und Süßigkeiten ist heutzutage nicht irgendein Geschäft, sondern unterliegt internationalen Qualitäts- und Sicherheitskriterien, die seit 2003 im Internationalen Food Standard (IFS) festgelegt sind. Dabei sind der Schutz von Produktionsanlagen und die Überwachung von Außenanlagen und Räumlichkeiten ein wichtiger Bestandteil. Daher war es auch für Ferrero, den italienischen Hersteller von Süßwaren wichtig, seine erste Produktionsstätte in Russland entsprechend auszurüsten. Die Produktionsanlagen liegen in Vorsha Sobinskiy, im Gebiet Wladimir nordwestlich von Moskau. In Vorsha Sobinskiy stellt die russische Ferrero-Tochter ZAO Ferro Russia mit rund 1.000 Mitarbeitern auf einer Fläche von 80.000 Quadratmetern die bekannten Marken Kinderschokolade und Raffaello-Praline her.
Zur entsprechenden Überwachung hat Bosch die gesamte Videotechnik geliefert, um den besonderen Anforderungen an eine 24-Stunden Zutrittskontrolle zu entsprechen und verdächtige Bewegungen erfassen und einschätzen zu können. Dabei musste die eingesetzte Lösung unabhängig von Wetter, Temperatur und Lichtverhältnissen funktionieren. Weiterhin wurde Wert darauf gelegt, dass das Überwachungssystem erweiterbar war, ausreichend Speicherkapazitäten für die Aufnahmen bot und sich in ein existierendes IP-Netzwerk integrieren ließ.
Im Einzelnen wurden zur Absicherung des großen umzäunten Geländes sowie zur Überwachung der Innenräume insgesamt 123 Videokameras installiert, davon 80 mit Tag/Nacht-Funktion. Fast alle Kameras arbeiten digital mit dem IP-Protokoll, analoge Kameras werden über einen Encoder in die IP-Architektur integriert. Die Verwaltung und Steuerung der Kameras erfolgt zentral mittels des BVMS (Video Management Systems von Bosch). Über dieses System mit vier Arbeitsplätzen wird auch die Speicherung der Aufnahmen durchgeführt, für die neun iSCSI-basierte Speichersysteme mit einer Gesamtkapazität von über 100 Terra-Byte zur Verfügung stehen.
Um nach einem Alarm ein möglichst exaktes Bild des auslösenden Vorfalls sowie ggf. seiner Vorgeschichte zu erhalten, setzt Ferrero zudem die Videoanalyse-Software IVA (Intelligent Video Analysis) ein, die von allen Kameras und Encodern unterstützt wird. IVA bietet eine Vielzahl intelligenter Funktionen zur automatischen Erkennung ungewöhnlicher Vorgänge oder Gefahren und ermöglicht so eine schnelle Reaktion. Zudem bietet die Software umfassende Tools für die Forensik. Über die Verwendung von Metadaten statt der Videobilder selbst können nachträgliche Untersuchungen dabei erheblich beschleunig werden.
Durch die Kombination seiner zahlreichen, miteinander integrierten Lösungen der Produktbereiche Kamera, Speicherung, Analyse und Video-Managementsystem konnte Bosch so für Ferrero eine umfassende Lösung aus einer Hand bieten. Diese gewährt eine zuverlässige Überwachung in hochwertigen Bildern und eine komfortable Bedienung sowie Reduktion der Gesamtkosten. Ferrero kann daher auch an diesem Standort seine Traditionsmarken Kinderschokolade und Raffaello in der bekannten Qualität herstellen, wie sie über alle Generationen hinweg in Ost und West genossen wird.
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Informationsbrief zur Sicherheitsforschung 11/12
09.01.2013
1. Aktuelle Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“
2. Links 1. Aktuelle Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 20. Dezember 2012 die Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit (2012-2017)“ veröffentlicht.
Wirtschaftskriminalität hat durch die Globalisierung und Verfügbarkeit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien weltweit an Brisanz gewonnen. Eine der Ursachen liegt im erhöhten Wettbewerbsdruck für Unternehmen und Volkswirtschaften. Eine gut funktionierende Wirtschaft ist die wesentliche Grundlage für die Stabilität des Staates und den Wohlstand der Bevölkerung. Die Wirtschaftskraft der Bundesrepublik Deutschland wird jedoch durch kriminelle Handlungen geschwächt.
Um den wachsenden Herausforderungen durch Kriminalität für die zivile Sicherheit zu begegnen, sollen die relevanten Forschungsthemen, wie zum Beispiel Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität, in aufeinanderfolgenden Förderrichtlinien adressiert werden. Die erste Förderrichtlinie befasst sich mit dem Schwerpunkt Wirtschaftskriminalität.1. Aktuelle Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“ 2. Links 1. Aktuelle Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“ Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 20. Dezember 2012 die Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit (2012-2017)“ veröffentlicht.
Wirtschaftskriminalität hat durch die Globalisierung und Verfügbarkeit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien weltweit an Brisanz gewonnen. Eine der Ursachen liegt im erhöhten Wettbewerbsdruck für Unternehmen und Volkswirtschaften. Eine gut funktionierende Wirtschaft ist die wesentliche Grundlage für die Stabilität des Staates und den Wohlstand der Bevölkerung. Die Wirtschaftskraft der Bundesrepublik Deutschland wird jedoch durch kriminelle Handlungen geschwächt.
Um den wachsenden Herausforderungen durch Kriminalität für die zivile Sicherheit zu begegnen, sollen die relevanten Forschungsthemen, wie zum Beispiel Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität, in aufeinanderfolgenden Förderrichtlinien adressiert werden. Die erste Förderrichtlinie befasst sich mit dem Schwerpunkt Wirtschaftskriminalität.
2. Links
Weitere Informationen auf folgenden Seiten:
http://www.sifo.de – BMBF-Seite zur Sicherheitsforschung
http://www.vditz.de/sicherheitsforschung – Seite des Projektträgers Sicherheitsforschung
http://www.securityresearchmap.de – Landkarte zur Sicherheitsforschung
http://www.nks-sicherheit.de – Nationale Kontaktstelle für die EU-Sicherheitsforschung (FP7)
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Die ZVEI Akademie führt regelmäßig hersteller- und produktneutrale Seminare für die sachkundige Planung, Errichtung und Instandhaltung von Sicherheitssystemen durch. Die Veranstaltungen richten sich an Planer, Errichter, Hersteller, Sachverständige, Behörden und Betreiber.
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ZVEI-Seminar „Verantwortliche Person für Sprachalarmanlagen nach DIN 14675“ jetzt mit zertifizierter Abschlussprüfung
05.12.2012
Frankfurt am Main, 4. Dezember 2012 – Die Abschlussprüfung für das Seminar ‚Verantwortliche Person für Sprachalarmanlagen nach DIN 14675‘ der ZVEI-Akademie wird zukünftig durch den TÜV Rheinland abgenommen. In einem viertägigen Seminar vermitteln Experten der ZVEI-Mitgliedsunternehmen umfassendes Fachwissen zur Planung, Errichtung und Instandhaltung von Sprachalarmanlagen (SAA). Am letzten Tag erfolgt die Prüfung durch den von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditierten TÜV Rheinland. Die Schulungsteilnehmer erhalten damit ein personenbezogenes, uneingeschränkt gültiges Zertifikat als ‚Verantwortliche Person für Sprachalarmanlagen nach DIN 14675‘. Das Zertifikat ist vergleichbar mit ‚Verantwortliche Person für Brandmeldeanlagen nach DIN 14675‘.
Nach Inkrafttreten der überarbeiteten Norm DIN 14675 im April 2012 müssen Fachfirmen wie Planer, Errichter und Instandhalter spezielle Kompetenz für die Planung, Errichtung und Instandhaltung von Sprachalarmanlagen nachweisen. Nach Ablauf der Übergangsfrist am 1. Oktober 2013 dürfen nur noch zertifizierte Fachfirmen für Sprachalarmanlagen diese Arbeiten übernehmen. Eine der Voraussetzungen für die Zertifizierung ist der Nachweis einer Verantwortlichen Person für SAA.
Die nächsten viertägigen Seminare ‚Verantwortliche Person für Sprachalarmanlagen nach DIN 14675‘ beginnen am 26. Februar, 14. Mai, 11. Juni und 9. Juli 2013 beim ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Frankfurt am Main. Anmeldungen können ab sofort bei der ZVEI-Akademie unter www.zvei-akademie.de vorgenommen werden.
03.12.2012
Die Reichweite der Infrarotbeleuchtung der robusten MIC Series 550 Schwenk/Neige/Zoom-Kameras (PTZ-Kameras) von Bosch wurde ausgebaut. Die Hochgeschwindigkeits-PTZs mit integrierter Infrarotbeleuchtung können jetzt selbst bei völliger Dunkelheit Objekte in bis zu 100 Metern Entfernung klassifizieren und in bis zu 150 Metern Entfernung erfassen.
Damit haben wir die IR-Reichweite zu den Vorgängermodellen mehr als verdoppelt.
Die Tag-/Nachtkameras bieten eine Auflösung von 550 TVL mit 36- oder 28-fachem optischen Zoom und liefern so scharfe Bilder selbst bei großen Entfernungen. Am Kamerakopf befinden sich zwei langlebige 850-nm-Infrarot-LEDs, die für eine entsprechende Beleuchtung sorgen. Im Gegensatz zu LED-basierten Hochleistungsstrahlern trägt die 3D-Refraktionstechnik zu einer gleichmäßigen Ausleuchtung von Vorder- und Hintergrund einer Szene bei und vermeidet Hotspots und Unterbelichtung bestimmter Bereiche. Diese Technologie garantiert bei allen Lichtverhältnissen höchste Bildqualität.
Bei Anschluss an ein IP-Netzteil bietet die MIC Series 550 auch die Intelligente Videobildanalyse (IVA). Damit kann die Kamera so programmiert werden, dass sie potenzielle Gefahren in bis zu 10 voreingestellten Szenen erkennt. Dies bietet Kunden eine zuverlässige Verfolgung, Analyse sowie erweiterte Suchfunktionen für die Rund-um-die-Uhr-Überwachung.
Die MIC Series 550 Infrarotkameras halten auch schwierigsten Umgebungsbedingungen stand. Zum wirksamen Schutz vor Korrosion und Vandalismus wurde die Kamera mit einem Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP 68/NEMA 6P ausgestattet mit einem langlebigen Silikonwischer und einer umkehrbare Regenblende. Die Kameras können ohne Spezialwerkzeug und ohne Abstriche bei der IP-Schutzart wahlweise aufrecht, hängend oder im Winkel von 45° montiert werden.
27.11.2012
Bereits zum 4. Mal findet der renommierte BHE-Fachkongress Brandschutz am 26./27. Februar 2013 in Fulda statt. Die Tatsache, dass alle bisherigen Kongresse jeweils ausgebucht waren, zeigt den Stellenwert der etablierten Veranstaltung.
Dem erfolgreichen Konzept bleibt der BHE treu. In zahlreichen neutralen Fachvorträgen vermitteln Experten und Anwender Fachwissen zum Thema Brandschutz.
Behandelt werden die Themenbereiche Brandmeldetechnik, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Löschanlagentechnik und Sprachalarmierung sowie professionell ausgearbeitete Fluchtweg- und Rettungswege. Dabei wird u.a. auf die Inhalte und Auswirkungen der überarbeiteten DIN 14675 "Brandmeldeanlagen - Aufbau und Betrieb" und dem darin neu aufgenommenen Bereich "Sprachalarmierungsanlagen" eingegangen.
Das vielfältige Vortragsprogramm wird durch eine begleitende sicherheitstechnische Ausstellung ergänzt. Den Teilnehmern bietet sich somit die Möglichkeit, mit namhaften Anbietern noch vor Ort Kontakt aufzunehmen und sich über entsprechende Technologien zu informieren.
Branchenübergreifend werden neben Errichtern und Planern auch Brandschutzbeauftragte (aus Industrie- und Logistikunternehmen, Speditionen, Banken, Versicherungen, Gewerbe, Hotels etc.) sowie Entscheider in Baubehörden mit dem Kongress angesprochen.
19.11.2012
Mit der Video Client 1.4 (BVC) kann die Intelligent Video Analysis (IVA) von Bosch eine forensische Suche und Ereigniskontextsuche durchführen und die neue automatische Bewegungsverfolgung der Kameras der AutoDome 700 und 800 Serie nutzen. Mit der integrierten IVA ist es möglich, Szenen kontinuierlich auf Bewegungen zu überprüfen und Objekte automatisch zu verfolgen, die sich innerhalb der Kamerareichweite bewegen. Der Kunde legt die Bedingungen fest, die eine Verfolgung unmittelbar auslösen oder er kann auf ein sich bewegendes Ziel im Live-Videobild klicken, um dessen Verfolgung zu starten.
Die Software unterstützt außerdem die ROI-Funktion (Regions of Interest) für Liveaufnahmen und Videoaufzeichnungen. Diese ermöglicht dem Benutzer, einen bestimmten Bildbereich zu vergrößern und ihn als separaten Stream zu übertragen – Übersicht- und Detailansicht können somit gleichzeitig angezeigt werden.
Um eine bessere Darstellung zu erzielen, ist die Ausgabe auf zwei Monitoren möglich. Auf dem zweiten Monitor können die Live-Streams der Kameras einzelnen Bildfenstern zugewiesen werden. Der BVC kann Live-Videobilder von bis zu 20 SD-Kameras (Standard Definition), HD-Kameras (High Definition) oder Megapixel-Kameras gleichzeitig anzeigen. Er verfügt über adaptive Bildfenster, die sich dynamisch an das HD-Bildformat 16:9 anpassen. Die Live-Streams der Kameras können auch auf einer Monitorwand angezeigt werden.
Die Software unterstützt IP-Kameras von Bosch sowie Kameras anderer Hersteller – die dem ONVIF 1.02 Profil S entsprechen – beim Einsatz mit IP-Videospeichergeräten der DLA Serie von Bosch. Sie ist zudem mit einer Reihe von Speicherlösungen kompatibel, die unterschiedliche Anforderungen an Budget und Aufbewahrungszeit erfüllen. Die Kunden können BVC mit IP-Kameras von Bosch oder dezentralen Geräten mit SD- oder CF-Karten (Compact Flash) kombinieren und so ein sehr preisgünstiges IP-Videosystem aufbauen. Des Weiteren werden die Recording Station von Bosch, die Rekorder der 400, 600 und 700 Serie, die IP-Videospeichergeräte der DLA Serie, DiBos DVR und Video Recording Manager 2.30 (ermöglicht den Einsatz von iSCSI-Disk-Arrays der DSA E Serie) unterstützt. Die Kunden können wahlweise die „On-demand“-Aufzeichnung auf der Festplatte des lokalen PCs aktivieren, um Videodaten einfach auf beliebige Medien zu exportieren, auch in Netzwerkspeicherorten.
Die Video Client Software von Bosch zeichnet sich durch einfache Installation, intuitive Bedienung und unkomplizierte Konfiguration mittels eines Konfigurationsmanager-Assistenten aus. Die Kameras können so schnell konfiguriert und an die gängigsten Lichtverhältnisse angepasst werden. Zur szenenspezifischen Optimierung der Ergebnisse sind aber auch individuelle Einstellungen möglich. Es können Favoritenansichten eingestellt und benutzerspezifisch benannt werden. Diese Ansichten bieten einen „Ein-Klick-Zugriff“ auf die zugehörigen Kamerabilder.
Mit der Software ist die parallele Steuerung von PTZ-Kameras per Maus, Konsole oder Tastaturen der IntuiKey Serie möglich sowie Streaming und PTZ-Steuerung auch bei niedriger Bandbreite.
Die Video Client Software von Bosch wird für bis zu 16 IP-Kamera- bzw. Encoderkanäle kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die ebenfalls erhältliche, kostenpflichtige Version unterstützt maximal 128 Kanäle. BVC eignet sich ideal für kleine bis mittelgroße Überwachungsanwendungen, wie beispielsweise für Einzelhandelsgeschäfte, Banken, Transportanwendungen und Geschäftsgebäude.
13.11.2012
- Bildwiedergabe in High-Color
- Anschlüsse für Analog-Video, DVR und PC
- HD LED Bildschirme erfüllen Alarm-Standard EN 50134
München – Bosch Sicherheitssysteme bringt eine neue Serie UML-Hochleistungsbildschirme auf den Markt. Die 42- und 55-Zoll-Bildschirme mit HD-Auflösung eignen sich für den Anschluss an Analog-Video, digitale Videorecorder (DVR) und PC. Sie liefern eine hohe Bildqualität aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln – in horizontaler und vertikaler Richtung. Die Gehäuse sind dabei im Vergleich zu den 42-Zoll-Vorgängergeräten 30 Prozent kleiner. Mit dem analogen VGA-Eingang trägt Bosch der Tatsache Rechnung, dass in heutigen Überwachungssystemen die PC-Technologie weit verbreitet ist: beispielsweise in städtischen Kontrollräumen, auf Flughäfen oder Bahnhöfen. Die neuen Bildschirme von Bosch sind speziell für den Einsatz mit Überwachungskameras ausgelegt. Bei einer Farbtemperatur von 6500 Kelvin liegt die Toleranz in der Farbabweichung bei 0,003. Damit sind die HD-Monitore in puncto Farbwiedergabe exakter als vergleichbare Produkte. Die neuen Monitore sind über das Bosch Vertriebsnetz erhältlich.
Hohe Bildqualität
Die 42- und 55-Zoll-LED-Monitore der UML-Serie unterstützen bis zu 1920 x 1080 Bildpunkte. Sie passen die Auflösung automatisch an die Qualität des eingehenden Videosignals an und aktualisieren alle acht Millisekunden das Bild. Die hohe Refresh-Rate garantiert gestochen scharfe Bilder ohne Wischeffekte. Der Einsatz weißer Leuchtdioden sorgt bei den neuen HD-Monitoren zudem für eine höhere Farbsättigung als bei ihren Vorgängern. Schlank und leicht, sowohl in ihrer Form als auch in ihrem Gewicht, trägt die neue UML-Serie auch zum Umweltschutz bei: Alle Geräte sind halogenfrei und verbrauchen wenig Strom.
True-Color-Erweiterung
Für eine äußerst hohe Bildqualität stellen die Monitore automatisch die richtige Farbe, Farbtemperatur und Gammakurve ein. Die Gammakorrektur sichert die akkurate Farbwiedergabe auf dem Bildschirm – aufgrund des nicht-linearen Verhältnisses zwischen Helligkeit und Eingangsspannung. So werden zum Beispiel dunkle Bildregionen aufgehellt und der Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen insgesamt reduziert.
Verlässlichkeit von internen und externen Testern bestätigt
„Um die Kundenzufriedenheit weiter zu erhöhen, haben wir die neuen High-Performance LED-Monitore strengen Tests unterzogen – durch hauseigene und externe Prüfer“, sagte Ad Biemans, Product Marketing Manager Video Systems bei Bosch Sicherheitssysteme. „Alle Geräte der UML-Serie haben zum Beispiel Tests zum Alarm-Standard (EN 50134) absolviert. Darüber hinaus ist ihre Temperaturverträglichkeit und ihr Verhalten bei Luftfeuchtigkeit geprüft worden sowie das Verhalten bei Stoßbelastung und Vibration. Dabei bewiesen sie die Qualität, die unsere Kunden von Bosch erwarten.“
RWA-Fachfirmen fühlen sich im BHE sehr wohl
13.12.12
Der BHE-Fachausschuss für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (FA-RWA) konnte bei seiner Sitzung im Oktober 2012 erfreulich viele Fachfirmen begrüßen.
Rund 20 Errichter und Planer informierten sich in Fulda u.a. über aktuelle Themen aus Normungsgremien, diskutierten den aktuellen Sachstand der EG-Maschinenrichtlinie und verfolgten interessiert den Gastvortrag "Einklemmschutz an automatisierten Fenstern durch Schaltleisten".
Bei der turnusgemäß stattfindenden Wahl des FA-Vorsitzenden wurde Friedhart Hübler einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch Jürgen Siewert wurde als stellvertretender Vorsitzender einstimmig wiedergewählt.
Der FA-RWA kümmert sich intensiv um die Problemstellungen und Sorgen der RWA-Facherrichter. So werden zur Unterstützung der BHE-Mitglieder zahlreiche Informationen, Papiere und technische Hilfestellungen zum Thema Rauch- und Wärmeabzug erarbeitet und kostenlos bereitgestellt. Aktuell wurden die überarbeiteten BHE-Richtlinien "Natürliche Rauchabzugsanlagen mit elektrischen Auslösesystemen (NRA-EA)" sowie "Maschinelle Rauchabzugsanlagen (MRA): Projektierung, Errichtung und Instandhaltung" verabschiedet und stehen in Kürze der Fachöffentlichkeit zur Verfügung.
Als Hilfestellung für eine konzentrierte und wirkungsvolle Presse- und PR-Arbeit im Bereich "Rauch- und Wärmeabzugsanlagen" können RWA-Errichter außerdem auf zahlreiche, leicht verständliche Text-Vorlagen für Pressemeldungen und Mailings zugreifen. Um eine deutliche Abgrenzung zu weniger qualifizierten Anbietern von RWA-Systemen zu erreichen, organisiert der FA-RWA innerhalb des BHE die kompetenten und qualitätsbewussten Errichterfirmen. Dies erfo