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Willkommen auf unserer Website www.schutz24.de rund um das Thema Security und Safety.

Hier werden Sie über die neuesten Entwicklungen auf dem stetig wachsenden Markt der Schutz- und Sicherheitstechnik informiert. Hierbei erstreckt sich die Palette der Innovationen über den Sektor der Dienstleistungen, der Gebäudesicherheit, die IT-Sicherheit und Arbeitsschutz und der Arbeitssicherheit sowie den Brandschutz und viele weitere Themen. Hier ist der Schutz des Privateigentums ebenso Thema wie komplette Systemlösungen für Unternehmen und Kommunen.
Das Projekt „Schutz24“ soll auf diesem Wege die Akzeptanz für Sicherheitstechnik erhöhen und spannende Technologien präsentieren.


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News / Presseticker

Videotechnik unterstützt gelungenen Thronwechsel in den Niederlanden

21.05.2013

Der 30. April 2013 war ein historischer Tag in den Niederlanden. Mit der Amtseinführung von Prinz Willem-Alexander zum neuen König der Vereinigten Niederlande erhielten diese das erste Mal seit 123 Jahren wieder einen männlichen Monarchen. Entsprechend groß waren dann auch die Feierlichkeiten zum Königinnen-Tag in der Amsterdamer Innenstadt geplant, an dem Willem-Alexander das Zepter von seiner Mutter übernahm. Diese stellten zugleich aber auch eine Herausforderung an die Amsterdamer Polizei dar, da es galt, große Menschenmassen rund um das Königsschloss am Dam und entlang der Krönungsroute zu kontrollieren sowie das königliche Paar als auch die Besucher vor Angriffen jeglicher Art zu schützen. Entsprechende Bedenken waren nicht nur durch den prinzipiellen Charakter der Feierlichkeiten als Großveranstaltung gerechtfertigt, sondern auch, weil es bei anderen Königinnen-Tagen in der Vergangenheit zu tragischen Vorkommnissen gekommen war.

 

Daher suchte die Polizei in Amsterdam nach einem Partner, der sie in der Überwachung und Kontrolle der Besucherströme mit Videotechnik unterstützen konnte. Diesen Partner fand sie in Connection Systems, einem niederländischen Unternehmen für Videoüberwachung, das auf Großveranstaltungen mit beweglichen Menschenmassen spezialisiert ist und seit seiner Gründung im Jahr 2000 unter anderem Lösungen von Bosch Sicherheitssysteme einsetzt.

 

Um das vorhandene Überwachungsnetzwerk der Polizei zu verstärken, wurden daher zusätzlich 75 AutoDome-Kameras von Bosch eingesetzt, die in sechs Meter Höhe installiert und in das existierende Sicherheits-Netzwerk eingebunden wurden. Die Kameras waren darüber hinaus an 35 USV-Boxen angeschlossen, die im Falle einer Unterbrechung der Stromversorgung ihr kontinuierliches Funktionieren sicherstellen würden. Der Aufbau des Überwachungssystems nahm drei Wochen in Anspruch und konnte früh genug abgeschlossen werden, um alle nötigen Testdurchläufe vor dem 30. April zu ermöglichen. So war gewährleistet, dass alle erdenklichen Risiken der Veranstaltung im Vorfeld abgedeckt wurden und die Polizei jederzeit Herr der Lage war.

 

Zu den Gründen, warum sich Connection Systems entschied, auch hier Kameras von Bosch einzusetzen, gehörten vor allem zwei Umstände: Zum einen die Erfahrung mit der robusten Konstruktion der Kameras, die ein mehrfaches Auf- und Abbauen problemlos machen und zum anderen die ständige Verfügbarkeit des technischen Unterstützungsdienstes von Bosch. Daher betonte Frank Wagemans, Direktor bei Connection Systems, nach dem Ende der Feierlichkeiten, dass ihm mit diesen Kameralösungen seit nunmehr zwölfeinhalb Jahren noch nie eine Veranstaltung missglückt sei. In der Tat war der 30. April dann auch ein Tag, der durch seinen friedlichen Verlauf als ein besonders gelungener Thronwechsel in den Niederlanden im Gedächtnis bleiben wird.   


Professionelle Sicherheit für Kleinbetriebe
Micro 2000 IP und FLEXIDOME micro 2000 IP - die neuen Advantage Line Kameras von Bosch
Kosteneffiziente, benutzerfreundliche Überwachung

16.05.2013
  • Vollständiges Netzwerk-Videosystem in einer kompakten Kamera
  • Kostenlose PC-Software und App für Videos – live oder aufgezeichnet
  • Intelligente Rauschunterdrückung reduziert Speicherbedarf bei statischen Szenen um bis zu 50 Prozent

München – Mit der Einführung der beiden Mikrokameras erweitert Bosch sein Advantage Line-Portfolio, das Lösungen für kleinere Anwendungen mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Sie sind vor allem für Innenanwendungen mit stabilen Lichtverhältnissen geeignet, in denen es besonders auf niedrige Kosten ankommt.

Attraktives Design und umfängliche Ausstattung
Um den Erfordernissen für die Überwachung von kleinen und mittleren Betriebe zu entsprechen, wurden beide Kameras – neben ihrem attraktiven Design – mit der neuesten Sensor- und Bildverarbeitungstechnologie aus dem professionellen Bereich ausgestattet. „Unsere Mikrokameras können in Überwachungsnetzwerke integriert werden und eignen sich mit ihrer Bildqualität für eine Vielzahl an Anwendungen“, erklärt Ian Crosby, Leiter des Produktmanagements von Bosch Sicherheitssysteme. „Diese Kameras bieten eine hohe Detailgenauigkeit und sind daher ideal für kleine und mittlere Betriebe, den Einzelhandel oder für den Privathaushalt geeignet.

Als komplette Videonetzwerk-Kameras verfügen beide über eine Dropbox-Funktion für die Speicherung der Aufnahmen im Internet. Des Weiteren bieten sie eine Reduzierung von Speicherplatz bei statischen Szenen von bis zu 50 Prozent, wodurch sie Speicheranforderungen, Kosten und benötigte Bandbreite reduzieren. Über die Video Client PC-Software und die kostenlose “Live Viewer”-App von Bosch können Aufzeichnungen live oder archiviert von mobilen Geräten angesehen werden.

Die Mikrokameras sind ONVIF-konform und harmonisieren durch diese Offenheit mit Software- und Speicherlösungen anderer Anbieter. Dies wird zusätzlich durch das Integration Partner Program (IPP) unterstützt. Dieses Onlineportal bietet Zugang zu verfügbaren Online-Tools für die einfache Integration und das Management hinsichtlich Aufnahmesoftware, Videoanalyse, Monitor Wandsystemen und Cloud-Monitoring. Weitere Details zu diesem Partner-Programm von Bosch finden sich unter: http://ipp.boschsecurity.com

Bosch bietet clevere Kameras, die mit ihren hohen Ansprüchen bei Qualität und Zuverlässigkeit überzeugen. Die einfache Installation, Einrichtung und Bedienung sowie der geringe Bedarf an Service und die intuitiven, menügesteuerten Schnittstellen halten Kosten und Zeitbedarf auf einem Minimum.
Weitere Informationen zum Advantage Line-Portfolio stehen unter: http://products.boschsecuritysystems.eu/en/EMEA/products.


Sicherheitstechnisches Handwerk profitiert von positivem Stimmungsbild in Deutschland

Frühjahrs-Umfrage des BHE

06.05.2013

Die Mehrzahl der Fachfirmen für Sicherheitstechnik beurteilt ihre derzeitige Geschäftslage als gut. Dies ist das Ergebnis der aktuell durchgeführten Konjunkturumfrage des BHE. Dabei zeigt sich, dass diese positive Bewertung überwiegend von den Gewerbekunden gespeist wird, die Lage bei behördlichen und privaten Nachfragern sicherungstechnischer Leistungen wird tendenziell eher als befriedigend eingeschätzt.

Das Gewerk Brandmeldeanlagen wird erneut am besten bewertet. Daneben ist auch die Lage bei der Einbruchmeldetechnik noch mit „gut“ bewertet - dies resultiert vermutlich aus der Diskussion über die in den letzten Jahren stark gestiegenen Einbruchszahlen. Die Geschäftslage für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen hat sich gegenüber den früheren Umfragen deutlich verbessert, sie liegt mit 2,88 (Schulnoten 1-5) auf dem niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebung.

Die künftige Geschäftslage wird zwar noch als gut bewertet, allerdings ist diese Einschätzung mit 2,40 auf der Schulnotenskala etwas schlechter als im Herbst 2012 mit 2,19.


DINION HD 720p und FLEXIDOME HD 720p RD Die neuen Stars im HD-Portfolio von Bosch

25.04.2013
  • DINION Starlight und FLEXIDOME Starlight mit hervorragender Leistung auch bei extrem schwierigen Lichtverhältnissen
  • Content Based Image Technology für verbesserte Bildqualität und verringerte Anforderungen an Bandbreite und Speicherung
  • Fernüberwachung mit jedem Internetanschluss

München – Mit der Einführung der nächsten Generation der Megapixelkameras DINION HD 720p und FLEXIDOME HD 720p RD präsentiert Bosch Sicherheitssysteme zwei HD-Kameras, die speziell für maximale Leistung bei minimaler Ausleuchtung konzipiert wurden. Sie markieren damit einen Durchbruch bei der Entwicklung lichtsensitiver Kameras: Darstellung in Farbe wo bisher nur schwarz-weiß möglich war und schwarz-weiß-Wiedergabe wo andere Kameras kein Bild mehr wiedergeben.

Durchbruch in HD-Sicherheit
Durch die hohe Empfindlichkeit in Farbe (0,017 Lux) und im Schwarz-Weiß-Modus (0,0057 Lux) liefern beide Kameras auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen ein scharfes Bild. Mit einer Bildrate von bis zu 60 Bildern pro Sekunde erfassen sie zudem auch sich schnell bewegende Objekte, beispielsweise beim Einsatz im Straßenverkehr.

Durchbruch bei Bildqualität und Übertragungsrate
Beide Starlight-Kameras sind mit der Content Based Imaging Technology (CBIT) ausgestattet. Diese Bosch Innovation kombiniert Informationen des Sensors, der Bildverarbeitung, des Encoders sowie der Intelligenten Videoanalyse (IVA). Dadurch lässt sich jede Szene in optimaler Bildqualität darstellen. Zu der CBIT-Ausstattung gehören zwei spezielle Funktionen: die intelligente automatische Belichtung (iAE) und die intelligente dynamische Rauschunterdrückung (iDNR). Bei iAE wird das jeweils beste Bild eines Objektes dargestellt und iDNR optimiert durch die Entfernung von Rausch-Artefakten das Detail-zu-Bandbreiten-Verhältnis. Dadurch ist eine hohe Bildqualität bei gleichzeitig reduzierter Bandbreite möglich. Beide 720p Starlight-Kameras benötigen daher bis zu 30 Prozent weniger Bandbreite als andere vergleichbare 720p oder SD-Kameras.

Universell einsetzbar und von überall zugänglich
FLEXIDOME RD wurde für den anspruchsvollen Einsatz im Außenbereich konzipiert. Ihr Aluminiumguss-Gehäuse hält Belastungen von bis zu 55 kg (120 lbs) stand und ist auch bei großen Temperaturspannen verwendbar. Damit eignet sie sich für nahezu jeden Einsatzbereich, egal ob bei Hitze oder Kälte oder in durch Vandalismus bedrohten Umgebungen. Unterschiedliche Installationsvarianten machen sie darüber hinaus für Aufputz-, Wand- und Rohrmontage einsetzbar. Die eingebauten Super Resolution-Linsen decken zudem ein breites Fokusspektrum ab – von 1,8 Millimeter Ultraweitwinkel bis zu 40 Millimeter Telephoto.

Durch die Ausstattung mit der Bosch Dynamic Transcoding Technology ist zudem eine Fernüberwachung in HD-Qualität von überall dort möglich, wo ein Internetanschluss besteht, selbst bei einer Bandbreite von nur 128 Bit/s. Die Aufzeichnungen können mit einem iPad oder Browser sowie dem kostenlosen Viewing-Client oder dem Video Managementsystem von Bosch angesehen werden.

Einfache Umstellung auf HD
Wegen ihrer konsistenten und verlässlichen Bildwiedergabe ist zu erwarten, dass 720p HD-Kameras die SD-Modelle ablösen werden. Sie gelten daher als neuer Standard in der professionellen Videoüberwachung. „Die Einführung dieser kostengünstigen und leistungsstarken Kameras unterstreicht unser Bekenntnis zu einer kontinuierlichen Produkt-Weiterentwicklung unserer Sicherheitskameras und beschleunigt den Übergang von analog zu IP“, sagt Constant Rutten, Produktmanager bei Bosch Sicherheitssysteme.

Integration Partner Program
Die IP-Standard und HD-Kameras, Encoder und Analyselösungen harmonieren problemlos mit anderen Sicherheitslösungen von Bosch und weiteren Drittanbietern, beispielsweise bei Software und Aufnahmegeräten. Dabei werden die Integration und der Betrieb von Videolösungen von Bosch innerhalb eines eigenen Überwachungssystems durch folgende Elemente besonders unterstützt. Durch die ONVIF-Konformität (Open Network Video Interface Forum), durch die offen verfügbaren Entwicklungs-Lösungen für Videosoftware und nicht zuletzt durch ein Mitarbeiterteam, das sich speziell um die Integration und Unterstützung von Lösungen aus dem Hause Bosch kümmert. Weitere Informationen stehen auf dem Onlineportal des „Integration Partner Program“ unter ipp.boschsecurity.com zur Verfügung


Vernetzte Technik für mehr Lebensqualität 2

18.04.2013

Referat von Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung,
Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Dr. Bernd Bohr und Dr. Stefan Hartung,
Mitglieder der Bosch-Geschäftsführung

  • anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz am 18. April 2013

Diese Bilanz-Pressekonferenz, zu der auch ich Sie herzlich begrüßen möchte, findet in einer Zeit schwieriger, wenn auch notwendiger Entscheidungen statt – Entscheidungen, die einen Teil unseres Unternehmens treffen, aber das ganze Unternehmen sichern. Das abzuwägen gehört zu unserer Verantwortung. Ebenso verantwortlich richten wir den Blick in die Zukunft. Denn wir sehen uns in einer Zeitenwende unserer Innovationsgeschichte. Lange war vor allem die Elektronik in unseren Produkten Treiber der Entwicklung. Jetzt sorgt der rasante Fortschritt der Vernetzung zusätzlich für technologischen Schub. Das wollen wir heute zeigen, über unseren geschäftlichen Rück- und Ausblick hinaus.

Unsere wesentlichen Aussagen:

  • 2012 war durchaus ein Jahr dynamischer Weiterentwicklung. Zwar bremste die konjunkturelle Abkühlung unser Umsatzwachstum, während das Ergebnis unbefriedigend ausfiel. Aber wir konnten in vielen Bereichen und Ländern unsere Position in Markt und Technik ausbauen.
  • 2013 erwarten wir ein Umsatzwachstum um zwei bis vier Prozent, etwas mehr als im Vorjahr. Unser operatives Ergebnis werden wir verbessern. Dazu haben wir eine Reihe nachhaltig wirkender Maßnahmen eingeleitet. Zudem haben wir uns aufgrund weiterhin hoher Verlustrisiken entschieden, aus dem Geschäft mit der kristallinen Photovoltaik auszusteigen.
  • Übers Jahr hinaus verfolgen wir konsequent unsere strategischen Hauptlinien – mit Systemen für Umweltschutz, Energieeffizienz und Sicherheit. Verstärkt wollen wir dabei neue Geschäftsfelder über das Internet erschließen.
Dabei wird Bosch ein Name für elektronische Systeme bleiben. Doch können wir die unterschiedlichsten Systeme über das Internet mehr denn je vernetzen – und daraus gehen bisher nicht dagewesene Anwendungen und Services hervor. Das führt zu einer neuen Qualität unserer „Technik fürs Leben“. Veranschaulichen lässt sich das an einem Autofahrer der Zukunft. Dessen Schleuderschutz-System erfährt frühzeitig von der Glätte hinter der nächsten Kurve, denn die Gefahrenmeldung wandert automatisch wie in einer Informationsstaffel von Fahrzeug zu Fahrzeug. Nähert sich der Fahrer seinem Haus, springt dort ebenso automatisch die Heizung an. Das Beispiel ließe sich fortsetzen. Immer wieder entsteht aus vernetzter Technik, wenn man so will, vernetztes Leben.


Es ist das Internet der Dinge und Dienste, das sogenannte Web 3.0, mit dem das Leben kommender Generationen sicherer oder auch effizienter und einfacher wird. Bosch ist dafür wie kaum ein anderes Unternehmen prädestiniert:

  • zum einen wegen seines Know-how nicht nur in der Hardware, sondern auch in der Software und vor allem in der Sensorik.
  • zum anderen wegen seiner Vielseitigkeit, die eine besondere Vielzahl an Vernetzungen ermöglicht. Nie war die breite Aufstellung von Bosch so wertvoll wie in Zeiten des vernetzten Lebens.
Diese strategischen Überlegungen werde ich noch vertiefen, gemeinsam mit Herrn Bohr für die Kraftfahrzeugtechnik und Herrn Hartung für die Gebäude- und Energietechnik. Vorerst aber wird Herr Asenkerschbaumer auf das vergangene Geschäftsjahr zurückblicken. Daran wird sich mein Ausblick auf das laufende Jahr direkt anschließen. Dies wird die Maßnahmen verdeutlichen, die das derzeit unbefriedigende Ergebnis verbessern. Wir reduzieren zum Beispiel die Fixkosten und flexibilisieren die Personalkosten, um Bosch auch ohne konjunkturellen Rückenwind agil zu machen. Damit sind wir auf Kurs zu unserem selbst gesteckten Ergebnisziel – so viel zur Einordnung des vergangenen Geschäftsjahres, wie es Herr Asenkerschbaumer nun skizzieren wird.

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Vernetzte Technik für mehr Lebensqualität

18.04.2013

Ergebnisverbesserung für 2013 erwartet

  • Umsatzentwicklung 2012 sektoral und regional sehr unterschiedlich
  • Bosch-Gruppe erzielt 2012 EBIT-Rendite von 2,5 Prozent
  • 2013 zwei bis vier Prozent mehr Umsatz erwartet
  • Acht Milliarden Euro Umsatz mit Energie- und Gebäudetechnik bis 2020

Die Bosch-Gruppe rechnet mit einem leicht verbesserten Wirtschaftswachstum. Vor diesem Hintergrund erwartet das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzplus von zwei bis vier Prozent. Dies gab Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, bei der Bilanz-Pressekonferenz bekannt. „Wir haben viele Maßnahmen eingeleitet, um den Ertrag in diesem Jahr zu steigern. Gleichzeitig werden wir Wachstumschancen wahrnehmen, sowohl auf etablierten Arbeitsgebieten als auch beim Aufbau neuer Geschäftsfelder“, so Denner. Nach wie vor sieht das Unternehmen erhebliche konjunkturelle Risiken, die aus der hohen Staatsverschuldung in den USA und Europa resultieren. Für den europäischen Wirtschaftsraum geht Bosch zwar von einem Ende der Rezession aus, erwartet im laufenden Jahr jedoch eine Stagnation der wirtschaftlichen Entwicklung. Vor diesem Hintergrund war die Umsatzentwicklung der Bosch-Gruppe im ersten Quartal 2013 verhalten.

Verbesserung des Ergebnisses im Fokus
Bosch wird auch 2013 die bereits im vergangenen Jahr begonnenen Maßnahmen zur Verbesserung des Ergebnisses fortführen. Dazu gehören unter anderem die enge Steuerung von Wachstumsgebieten und die Begrenzung von Fixkosten, Investitionen sowie Unternehmenszukäufen. Zur flexibleren Anpassung der Personalkosten an konjunkturelle Schwankungen wurde für die deutschen Standorte bereits Ende 2012 eine Konzernbetriebsvereinbarung abgeschlossen. Zuwachs im Umsatz erwartet Bosch von innovativen und nutzenstiftenden Produkten, internetbasierten Geschäftsmodellen sowie dem weiteren Ausbau der internationalen Präsenz.

Umsatz 2012: plus 1,9 Prozent
Im Geschäftsjahr 2012 erhöhte sich der Bosch-Umsatz um 1,9 Prozent auf 52,5 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt lag der Umsatz um 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bezogen auf das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern weist Bosch eine Umsatzrendite von 2,5 Prozent aus. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 2,8 Milliarden Euro (5,3 Prozent des Umsatzes), da Bosch durch den Verkauf einer Finanzbeteiligung einen Buchgewinn von 1,1 Milliarden Euro erzielt hat. Negativ belastet wurde das Ergebnis vor allem durch einen hohen Verlust im Geschäftsbereich Solar Energy, erhebliche Vorleistungen für Zukunftsprojekte sowie das schwache Umsatzwachstum und erst zeitversetzt wirkende Maßnahmen zur Kostensenkung.

Mitarbeiterzahl weltweit leicht gestiegen auf 305 900
Den Mitarbeiteraufbau hat Bosch 2012 an die Umsatzentwicklung angepasst. Weltweit ist die Mitarbeiterzahl im Verlauf des vergangenen Jahres nur leicht um 3 400 auf 305 900 gestiegen. Im bestehenden Geschäft wurden rund 1 500 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Der restliche Aufbau von rund 1 900 Mitarbeitern resultiert aus Konsolidierungseffekten. Der größte Zuwachs fand in Asien-Pazifik statt. In Europa ging die Zahl der Mitarbeiter leicht zurück, in Deutschland blieb sie fast unverändert. Gleiches gilt für Nord- und Südamerika. Für 2013 rechnet Bosch vorwiegend in der Wachstumsregion Asien-Pazifik mit einem höheren Personalbedarf. Die Zahl der neuen Auszubildenden wird in Deutschland mit rund 1 500 auf Vorjahresniveau bleiben.

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DCN multimedia von Bosch - umfassende Lösung für Konferenztechnik

11.04.2013

  • Touch-Screen integriert Audio, Video, Dokumente und Internetzugang
  • Innovative Technologien für hohe Sprachqualität
  • IP-basierte Medianetzwerk-Architektur OMNEO als Grundlage

Bosch Sicherheitssysteme führt mit DCN multimedia ein wegweisendes Konferenzsystem ein, das auf der IP-basierten Netzwerk-Architektur OMNEO und dem Android™ Betriebssystem aufbaut. Mit einem Touch-Screen Bediengerät für Multimedia-Anwendungen schafft es neue Möglichkeiten, Konferenzen und Tagungen aktiv zu erleben.

Erstes multimediales Konferenzsystem auf IP-Basis
Mit dieser Lösung erweitert Bosch Sicherheitssysteme sein bereits großes Portfolio um ein Konferenzsystem, das Multimedia, Internet und hervorragenden Klang in einer Anwendung vereint. DCN multimedia ermöglicht dem Konferenzteilnehmer sowohl Audio- und Videoinhalte abzurufen, als auch zum Thema passende Dokumente über einen Touch-Screen einzusehen. Das Bediengerät selber zeichnet sich durch ein elegantes, ergonomisch geformtes Design aus, über dessen Bildschirm Dokumente und Präsentationen angesehen und mit anderen geteilt werden können. Zusätzlich verfügt es über einen Internetanschluss.

Bei Ton und Klang bietet DCN multimedia die gewohnt hohe Qualität aus dem Hause Bosch. Sprache klingt dank der in das unaufdringliche Mikrofon integrierten High-Directive-Technologie und des eingebauten Zwei-Wege-Lautsprechersystems vollkommen natürlich. Fortschrittliche Audioeinstellungen sorgen für einen ausbalancierten Raumklang und die integrierte intelligente akustische Feedback-Unterdrückung ermöglicht eine unverzerrte Sprachwiedergabe auch bei höherer Lautstärke.

Über die IP-basierte Mediennetzwerk-Architektur OMNEO nutzt DCN multimedia eine voll standardisierte Netzwerk-Technologie, die Integration und eine kosteneffiziente Installation ermöglicht und die Wartung des Systems vereinfacht. Darüber hinaus lässt sich das System mit zusätzlichen OMNEO-fähigen Audiogeräten erweitern und ist kompatibel zu anderen Audioprodukten, die die Dante™-Technologie unterstützen, die ein Bestandteil von OMNEO ist. Zusätzliche Funktion lassen sich zudem über Software oder Apps von Drittanbietern beziehungsweise über für Kunden spezifisch programmierte Anwendungen einbinden. Des Weiteren sind sämtliche Audio- und Steuerungsdaten des Systems nach international anerkannten Standards verschlüsselt. Dadurch ist DCN multimedia gegen den Zugriff durch Unberechtigte geschützt.

„Mit DCN multimedia investieren unsere Kunden in ein System, das ganz auf die Zukunft ausgelegt ist und mit ihren Anforderungen wachsen kann“, kommentiert Murat Keskinkilinc, Product Marketing Manger Conference Systems bei Bosch Sicherheitssysteme. „Durch die Nutzung von standardisierten und offenen Technologien sowie seinen Multimedia-Fähigkeiten ist es die richtige Wahl, wenn es um ein zeitgemäßes Konferenz- und Tagungserlebnis geht.“

DCM multimedia eignet sich vor allem für Kommunalverwaltungen und deren Tagungen, als auch für Regierungseinrichtungen und Einsätze in der Wirtschaft. Es wird auf der diesjährigen Messe Prolight + Sound in Frankfurt/Main im April 2013 erstmals öffentlich vorgestellt und ab dem dritten Quartal 2013 verfügbar sein.


OMNEO – die Zukunft der Mediennetzwerke ist da

11.04.2013

Die Mediennetzwerk-Architektur OMNEO von Bosch kommt ab sofort in mehreren bedeutenden Lösungen zum Einsatz. Nach der Ankündigung dieser Technologie auf der InfoComm 2011 stellen sowohl Bosch Sicherheitssysteme als auch DYNACORD, Electro-Voice und RTS nun Lösungen auf der Basis eines Standard IP-Netzwerkes für Multikanal-Audiobeschallung mit Fernsteuerung vor, einen ersten Teil davon im April während der Messe Prolight + Sound in Frankfurt am Main.

Mit DCN Multimedia präsentiert Bosch das erste Konferenzsystem, das auf dieser neuen IP-basierenden OMNEO Architektur aufbaut. Kunden werden ein vollkommen standardisiertes Medien-Netzwerk erleben, indem sowohl Komponenten von Bosch als auch solche von Drittanbietern reibungslos mit-einander funktionieren.

Darüber hinaus wird OMNEO über das neue RCM-28 Modul in die Verstärkerlinien von Electro-Voice (Tour Grade Series) und DYNACORD (PowerH Series) integriert. RTS wird seine ersten OMNEO basierenden Intercom-Matrix-Produkte auf der NAB 2013 in Las Vegas zeigen, die parallel zur Prolight + Sound stattfindet.

„Wir sind stolz, auf die Prolight + Sound zurückzukehren und unsere Ankündigungen aus 2012 in die Tat umgesetzt zu haben“, sagt Ethan Wetzell, Platform Strategist bei Bosch Sicherheitssysteme. „Wir haben hier vor einem Jahr über OMNEO gesprochen und präsentieren nun die ersten eindrucksvollen Anwendungen. Und es werden weitere folgen, da eine auf offenen Standards basierende Mediennetzwerk-Architektur die Zukunft für die Entwicklung und Implementierung von Audiosystemen sein wird.“

OMNEO ist mit kommenden offenen Standards wie AVB (Audio Video Bridging) kompatibel und bietet Optionen für Sicherheit und IP-Routing. Es besteht aus zwei Hauptkomponenten: einem Softwarepaket mit Transportprotokoll für Mediensignale (basierend auf der Netzwerktechnologie Dante™ der australischen Audinate Pty.) und einem Softwarepaket mit dem Systemsteuerungsprotokoll OCA (Open Control Architecture, entwickelt durch die Open Control Architecture Alliance). Es lässt sich mit anderen marktüblichen Hardware-Netzwerkkomponenten verbinden. OMNEO ist dadurch skalierbar und für professionelle Mediennetzwerke unterschiedlichster Art und Größe geeignet.

Designpreis für DCN-Konferenzlösung von Bosch Diskussionseinheit erhält red dot-Auszeichnung

11.04.2013

  • Anerkennung für erfolgreiches Design
  • Harmonie von moderner Gestaltung und einfacher Benutzung
  • Elegante Form mit überlegener Akustik

München – Die Diskussionseinheit DCN-D hat den begehrten Designpreis red dot award in der Kategorie „Produktdesign 2013“ gewonnen. Die Diskussionseinheit ist Teil des Digital Congress Network (DCN) Next Generation Conference Systems von Bosch.

Das Design Zentrum Nordrhein-Westfalen hat mit der Etablierung des red dot awards einen der international renommiertesten Wettbewerbe für Design geschaffen, für den es alleine in der Kategorie „Produktdesign“ dieses Jahr 4.622 Einsendungen gab. Der „red dot“ ist darüber seit langem ein Erkennungszeichen für exzellentes Design. Die ausgezeichneten Produkte werden im red dot design Museum jeweils für ein Jahr ausgestellt und dürfen das Logo über die gesamte Produktlebensdauer tragen.

Die preisgekrönte Form der DCN-D Diskussionseinheit zeichnet die Balance zwischen Ästhetik und ergonomischer Effizienz aus. Die vertraute und intuitive Bedienung der Diskussionseinheit läßt Konferenzteilnehmer entspannt das Sprach- und Hörerlebnis genießen. Sie hat eine schlanke, moderne Form mit einer eleganten matten Oberfläche in Anthrazit oder Silber. Die verbesserte Akustik trägt darüber hinaus zu einer höheren Sprachverständlichkeit bei. Dies hilft dem Zuhörer, sich zu orientieren und schafft eine Atmosphäre des konstruktiven Dialogs.

Die DCN-D Diskussionseinheit wird in fünf Varianten angeboten. Sie reichen von der Basisausstattung mit festem Mikrofon für Sprache und Zuhören bis zur umfangreichsten Variante mit steckbarem Mikrofon, elektronischer Abstimmfunktion und einem Kanalwähler, der bis zu 31 Übersetzungen unterstützt.

„Es ist eine große Ehre für uns, den red dot award zu gewinnen. Dies reflektiert gleichzeitig die Markenwerte von Bosch, fortschrittliche Technologie und hervorragendes Design“, kommentiert Murat Keskinkilinc, Product Marketing Manager Conference Systems.

Die besondere Qualität der Diskussionseinheit von Bosch Sicherheitssysteme wurde darüber hinaus bereits in jüngster Vergangenheit ausgezeichnet. Das Internationale Design Forum Hannover ehrte letzten Februar die Diskussionseinheit mit dem iF-Preis „Product Design“ in der Kategorie „Audio/Video“.

Weitere Informationen zum red dot award stehen online zur Verfügung unter: www.red-dot.de/press


DCN Webcasting Bosch erweitert Angebot für Konferenzsysteme

11.04.2013

  • Umfassendes System für weltweiten Live- oder Archivzugang
  • Sichere und zuverlässige Lösung mit Cloud- oder Lokalarchivierung
  • Umfragen und Abstimmungen in Echtzeit binden Teilnehmer aktiv ein

Bosch Sicherheitssysteme erweitert sein Konferenz-Portfolio um die Software DCN Webcasting. DCN Webcasting ermöglicht einen weltweiten Zugang zu Streamings von Konferenzen oder anderen Veranstaltungen – sowohl live als auch in archivierter Form. Dies lässt Bosch zu einem Anbieter von zeitgemäßer Konferenztechnik werden, der alle Komponenten aus einer Hand anbietet.

Konferenzen nie mehr verpassen
Mit der entsprechenden Software können Teilnehmer von Konferenzen und anderen Veranstaltungen diese jetzt von jedem Teil der Welt aus virtuell verfolgen, sofern ein Internetanschluss vorhanden ist. Der Zugang erfolgt über einen Standardbrowser auf PC, Tablet oder Smartphone. Darüber hinaus lassen sich mit DCN Webcasting auch Zusatzinformationen abrufen wie die Agenda, Sprechernamen, Abstimmungsergebnisse oder Dokumente, die während der Veranstaltung präsentiert werden. Weiterhin haben Veranstalter die Möglichkeit, die virtuellen Teilnehmer in Echtzeit über Anfragefunktionen, E-Mail oder Abstimmungen aktiv einzubinden. Teilnehmer können interessante Aspekte einer Veranstaltung bequem über die integrierte Social Media Funktion mit ihrem Netzwerk teilen.

DCN Webcasting bietet volle HD-Unterstützung für klare Videobilder und speichert die Übertragungsdaten zwischen, sodass sie im Falle einer Unterbrechung der Internetverbindung nicht verlorengehen. Zusätzlich lässt sich der Zugang zu Übertragungsdaten mit Passwörtern schützen. Damit wird sichergestellt, dass nur berechtigte Teilnehmer die Aufzeichnungen sehen.

„Bosch bietet hier nicht nur die Streaming-Technologie an, sondern auch die für Webcasts notwendigen Cloud-Dienstleistungen“, sagt Murat Keskinkilinc, Product Marketing Manager Konferenzsysteme bei Bosch Sicherheitssysteme. „Unsere Kunden profitieren für das Streaming ihrer Veranstaltungen also von einer umfassenden Lösung aus einer Hand. Damit halten sie ihre Zielgruppen auf dem Laufenden und binden sie ein. Gleichzeitig reduzieren sie Kosten, da die Archivierung der Streamings eine Transkription der Veranstaltung überflüssig macht.“

DCN Webcasting ist besonders geeignet für Kommunal- und Regionalverwaltungen sowie für Unternehmen mit regelmäßigen Veranstaltungen wie Aktionärstreffen oder der jährlichen Hauptversammlung. Es wird 2013 schrittweise in den EMEA-Markt eingeführt, beginnend im zweiten Quartal 2013.


PLENA matrix – digitales Soundsystem Flexible Lösung mit leistungsfähiger Steuerung für breites Anwendungsspektrum

11.04.2013
  • Drahtlose Steuerung über iOS App mit iPad, iPod oder iPhone
  • Intelligentes Energiemanagement
  • Leistungsstarke digitale Signalverarbeitung (DSP)

Bosch Sicherheitssysteme führt mit PLENA matrix ein neues flexibles Soundsystem mit leistungsfähiger Steuerung ein. Mit seiner Übertragungsqualität, die auf eine Vielzahl von Anwendungen zugeschnitten ist – von Livemusik und Businessmusik über Reden, bis hin zu Durchsagen – liefert das PLENA matrix System eine vollständige digitale Signalverarbeitung (DSP), die sich durch Flexibilität und Zuverlässigkeit auszeichnet. Das System eignet sich vor allem für kommerzielle Einrichtungen wie Fitness-Studios, Hotels, Restaurants, Bars, Business Center, Shops und Schulen, da es kostengünstig und einfach zu installieren ist.

Das neue System umfasst eine intuitiv zu bedienende grafische Benutzeroberfläche, einen digitalen Signalprozessor (DSP), zwei Typen 4-Kanal-Klasse-D-Verstärker (4x125 Watt und 4x250 Watt), eine Sprechstelle und ein Wandbedienfeld. Damit können bis zu acht Zonen mit Musik oder Live-Durchsagen versorgt werden, die sich drahtlos vom iPad, iPod oder iPhone steuern und regeln lassen.

Highend-System für mittleres Marktsegment
PLENA matrix zeichnet sich durch eine Reihe an Eigenschaften aus, die eine einfache Bedienung und Leistungsfähigkeit garantieren. Dazu gehören beispielsweise der „Ein-Kabel“ -Anschluss, der eine effiziente und schnelle Einrichtung des Systems ermöglicht. Die „Amp link“-Funktion und das Hintereinanderschalten mehrerer Sprechstellen und Wandbedienfelder an eine Datenleitung reduzieren darüber hinaus die Installationskosten.

Weiterhin lassen sich der digitale Signalprozessor (DSP) als auch die Verstärker drahtlos über die iOS App auf einem iPad, iPod oder iPhone steuern. Der Nutzer muss nur die gewünschte Zone oder den Kanal auswählen, um den Mix und die Lautstärke der betreffenden Zone anzupassen. Somit ermöglicht die iOS App dem Benutzer sich bei der Installation frei zu bewegen und das System drahtlos zu bedienen.

Die PC-Software mit grafischer Benutzeroberfläche ist den Bedürfnissen von Installateuren und Nutzern angepasst. Die Funktionen des Verstärkers und des DSP-Prozessors sind umfangreich, aber dennoch intuitiv zu bedienen. Die Software ermöglicht ein unkompliziertes Hochladen von gespeicherten Szenarien (Presets) und kann durch ein Passwort geschützt werden.

Hinsichtlich des Klangs gewährleistet die integrierte digitale Regelung einen hervorragenden Sound. Die Eingänge beinhalten einen Multi-Band-Equalizer, Verstärkungsregelung sowie einen Dynamikkompressor. Die Ausgänge umfassen Multi-Band-Equalizer, Filter, Dynamikkompressor, Verzögerung (Delay), Begrenzer (Limiter) und die Option, mehrere Eingänge für bis zu acht Ausgänge in Echtzeit zu mixen.

Ferner können die intelligenten, umweltfreundlichen Bewegungsmelder von Bosch die angeschlossenen PLENA matrix-Verstärker in einen automatischen Standby-Modus versetzen, wenn bestimmte Bereiche inaktiv sind. Das verringert den Energieverbrauch und erhöht die Lebensdauer der Verstärker.
Das elegante Design macht PLENA matrix zu einer optisch ansprechenden Lösung, die auch für anspruchsvolle Umgebungen geeignet ist. Das System ist mit Bosch, Electro-Voice und DYNACORD Lautsprechern kompatibel.


Neuheiten aus der analogen Kamera-Welt

08.03.2013

Neues Bullet Type Kameramodell - EZ 655 - jetzt ab Lager erhältlich!

Die EZ 655 ist eine 8,5mm (1/3") Tag/Nacht Bullet Type Kamera mit WDR im vandalismus- und IP66 wettergeschützten Außengehäuse mit IR LED. Der Sony 960H WDR Sensor sorgt für 5x höhere Lichtempfindlichkeit. Die 35 LED liefern eine erweiterte IR Reichweite von bis zu 60 Metern (abhängig von den Reflektionen in der Umgebung); die IR Helligkeit ist einstellbar. Das eingebaute DC Varioobjektiv (wahlweise als EZ 655 / P-V1 mit 2,8~12mm oder EZ 655 / P-V2 mit 5~50mm Brennweite) ist über die Kamera-Unterseite einstellbar (Zoom + Fokus).

 Weitere Features:

  • Geteiltes Frontglas zur Minimierung interner IR Reflektionen
  • Tag/Nacht Funktion
  • Integrierte Wide Dynamic Range
  • Integrierte 2D & 3D DNR
  • Bewegungserkennung mit 4 einstellbaren Zonen
  • Privatzonenmaskierung mit 15 einstellbaren Zonen
  • Bis zu 16x Digitalzoom
  • Digitale Bildstabilisation (DIS)
  • Einfacher Zugang über die Kamera-Unterseite zum Testanschluss und zur Steuerung von Objektiv und Bildschirmmenü
  • Integrierter Wandmontagearm 

Building Integration System 3.0
Gebäudemanagement flexibler und individueller denn je

07.03.2013

  • Verbesserter Leistungsumfang für Großinstallationen
  • Optimiertes Management von Video- und Zutrittslösungen

München – Die neue Version 3.0 des Building Integration System (BIS) von Bosch Sicherheitssysteme bietet eine verbesserte Skalierbarkeit und eine vereinfachte Integration für Drittanbieter. Des Weiteren ermöglicht BIS 3.0 dem Überwachungspersonal durch die Kombination von umfassender Videoüberwachung und Zugangskontrolle eine optimale Übersicht der Lage und somit eine situationsgerechte Reaktion. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Gebäudemanagementfunktionen auf einer Plattform macht BIS zu einer flexiblen Schnittstelle für unterschiedliche Überwachungsbereiche. BIS bündelt Informationen und Steuerung sowie die Überwachung aller Gewerke unter einer einheitlichen, übersichtlichen und kundenspezifisch gestaltbaren Benutzeroberfläche.

Vorteile durch Integration
BIS 3.0 ermöglicht durch seine Integrationsfähigkeit den Anschluss komplexer Subsysteme auch von Drittanbietern. Dazu zählen beispielsweise Gebäudemanagementfunktionen mit Analogsensoren zur Kontrolle von Temperatur, Sauerstoffgehalt oder Stromverbrauch. Die aktuellen Werte dazu werden im Kontrollraum graphisch dargestellt. Durch die Beobachtung von Stromverbrauch oder Luftqualität und Temperatur ist das Bedienpersonal in der Lage, situationsgerecht zu reagieren und Gefahrenmomente gar nicht erst entstehen zu lassen.

Ein weiterer Aspekt der 3.0 Version ist die verbesserte Videointegration, die ab sofort jede Aufzeichnungslösung von Bosch unterstützt – vom Digital Video Recorder 400/600/700 über die Recording Station (HD) bis hin zur neuen Video Recording Manager (VRM) Version. Des Weiteren kann das System nun noch differenzierter auf erfasste Vorgänge reagieren, da die Intelligente Video Analyse (IVA) von Bosch jetzt zusätzliche Beobachtungskriterien für eine bessere Evaluierung eines Vorfalls bietet. Beispielsweise läßt sich eine Evakuierung einleiten, wenn ein herrenloses Gepäckstück erfasst wird, oder zusätzliche Notausgänge öffnen im Falle einer Pulkbildung vor Türen bei Feueralarm.

Weitere Detailverbesserungen resultieren zudem in einem höheren Situationsbewusstsein und der gesteigerten Effizienz des Überwachungspersonals. Dazu gehört zum einen eine bessere Abstimmung von Alarmsignalen und Videos, die die Reaktionszeit im Alarmfall verkürzen. Zum anderen ist die integrierte Komponente „Zutrittskontrolle“ im Evakuierungsfall in der Lage, eine größere Anzahl von gleichzeitig auszulesenden Karten zu verarbeiten. Schließlich und endlich präsentiert sich die neue BIS Generation auch mit einer neuen Benutzeroberfläche.

„Um ein Gebäude rundum zu sichern und zu überwachen, müssen unterschiedliche Komponenten zusammenspielen“, erklärt Holger Maier, Produktmanager bei Bosch Sicherheitssysteme. „Dort setzt BIS an. Die Version 3.0 kombiniert neueste Sicherheitstechnik, Schutzfunktionen, Kommunikationslösungen und Gebäudemanagement auf einer einheitlichen Plattform mit kundenspezifischer Benutzeroberfläche und adaptierbaren Prozessabläufen.“

Die bisher rund 3.000 Installationen weltweit zeigen: BIS ist sowohl für mittelgroße als auch für große Projekte geeignet und lässt sich je nach Größe des Objekts erweitern. Es ermöglicht die gleichzeitige Bedienung und Überwachung aller Sicherheitssysteme durch nur eine Person, erlaubt schnellere Reaktionen auf Notfälle und trägt zu situationsgerechtem Handeln bei.


Bosch unterstützt Ferrero bei Einhaltung von IFS Standards in Russland

Die Herstellung von Lebensmitteln und Süßigkeiten ist heutzutage nicht irgendein Geschäft, sondern unterliegt internationalen Qualitäts- und Sicherheitskriterien, die seit 2003 im Internationalen Food Standard (IFS) festgelegt sind. Dabei sind der Schutz von Produktionsanlagen und die Überwachung von Außenanlagen und Räumlichkeiten ein wichtiger Bestandteil. Daher war es auch für Ferrero, den italienischen Hersteller von Süßwaren wichtig, seine erste Produktionsstätte in Russland entsprechend auszurüsten. Die Produktionsanlagen liegen in Vorsha Sobinskiy, im Gebiet Wladimir nordwestlich von Moskau. In Vorsha Sobinskiy stellt die russische Ferrero-Tochter ZAO Ferro Russia mit rund 1.000 Mitarbeitern auf einer Fläche von 80.000 Quadratmetern die bekannten Marken Kinderschokolade und Raffaello-Praline her.

Zur entsprechenden Überwachung hat Bosch die gesamte Videotechnik geliefert, um den besonderen Anforderungen an eine 24-Stunden Zutrittskontrolle zu entsprechen und verdächtige Bewegungen erfassen und einschätzen zu können. Dabei musste die eingesetzte Lösung unabhängig von Wetter, Temperatur und Lichtverhältnissen funktionieren. Weiterhin wurde Wert darauf gelegt, dass das Überwachungssystem erweiterbar war, ausreichend Speicherkapazitäten für die Aufnahmen bot und sich in ein existierendes IP-Netzwerk integrieren ließ.

Im Einzelnen wurden zur Absicherung des großen umzäunten Geländes sowie zur Überwachung der Innenräume insgesamt 123 Videokameras installiert, davon 80 mit Tag/Nacht-Funktion. Fast alle Kameras arbeiten digital mit dem IP-Protokoll, analoge Kameras werden über einen Encoder in die IP-Architektur integriert. Die Verwaltung und Steuerung der Kameras erfolgt zentral mittels des BVMS (Video Management Systems von Bosch). Über dieses System mit vier Arbeitsplätzen wird auch die Speicherung der Aufnahmen durchgeführt, für die neun iSCSI-basierte Speichersysteme mit einer Gesamtkapazität von über 100 Terra-Byte zur Verfügung stehen.

Um nach einem Alarm ein möglichst exaktes Bild des auslösenden Vorfalls sowie ggf. seiner Vorgeschichte zu erhalten, setzt Ferrero zudem die Videoanalyse-Software IVA (Intelligent Video Analysis) ein, die von allen Kameras und Encodern unterstützt wird. IVA bietet eine Vielzahl intelligenter Funktionen zur automatischen Erkennung ungewöhnlicher Vorgänge oder Gefahren  und ermöglicht so eine schnelle Reaktion. Zudem bietet die Software umfassende Tools für die Forensik. Über die Verwendung von Metadaten statt der Videobilder selbst können nachträgliche Untersuchungen dabei erheblich beschleunig werden.

Durch die Kombination seiner zahlreichen, miteinander integrierten Lösungen der Produktbereiche Kamera, Speicherung, Analyse und Video-Managementsystem konnte Bosch so für Ferrero eine umfassende Lösung aus einer Hand bieten. Diese gewährt eine zuverlässige Überwachung in hochwertigen Bildern und eine komfortable Bedienung sowie Reduktion der Gesamtkosten. Ferrero kann daher auch an diesem Standort seine Traditionsmarken Kinderschokolade und Raffaello in der bekannten Qualität herstellen, wie sie über alle Generationen hinweg in Ost und West genossen wird.  



Informationsbrief zur Sicherheitsforschung 11/12

09.01.2013

1. Aktuelle Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“
2. Links 1. Aktuelle Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 20. Dezember 2012 die Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit (2012-2017)“ veröffentlicht.

Wirtschaftskriminalität hat durch die Globalisierung und Verfügbarkeit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien weltweit an Brisanz gewonnen. Eine der Ursachen liegt im erhöhten Wettbewerbsdruck für Unternehmen und Volkswirtschaften. Eine gut funktionierende Wirtschaft ist die wesentliche Grundlage für die Stabilität des Staates und den Wohlstand der Bevölkerung. Die Wirtschaftskraft der Bundesrepublik Deutschland wird jedoch durch kriminelle Handlungen geschwächt.
Um den wachsenden Herausforderungen durch Kriminalität für die zivile Sicherheit zu begegnen, sollen die relevanten Forschungsthemen, wie zum Beispiel Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität, in aufeinanderfolgenden Förderrichtlinien adressiert werden. Die erste Förderrichtlinie befasst sich mit dem Schwerpunkt Wirtschaftskriminalität.1. Aktuelle Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“ 2. Links 1. Aktuelle Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“ Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 20. Dezember 2012 die Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Schutz vor Wirtschaftskriminalität“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit (2012-2017)“ veröffentlicht.

Wirtschaftskriminalität hat durch die Globalisierung und Verfügbarkeit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien weltweit an Brisanz gewonnen. Eine der Ursachen liegt im erhöhten Wettbewerbsdruck für Unternehmen und Volkswirtschaften. Eine gut funktionierende Wirtschaft ist die wesentliche Grundlage für die Stabilität des Staates und den Wohlstand der Bevölkerung. Die Wirtschaftskraft der Bundesrepublik Deutschland wird jedoch durch kriminelle Handlungen geschwächt.
Um den wachsenden Herausforderungen durch Kriminalität für die zivile Sicherheit zu begegnen, sollen die relevanten Forschungsthemen, wie zum Beispiel Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität, in aufeinanderfolgenden Förderrichtlinien adressiert werden. Die erste Förderrichtlinie befasst sich mit dem Schwerpunkt Wirtschaftskriminalität.

2. Links
Weitere Informationen auf folgenden Seiten:
http://www.sifo.de – BMBF-Seite zur Sicherheitsforschung
http://www.vditz.de/sicherheitsforschung – Seite des Projektträgers Sicherheitsforschung
http://www.securityresearchmap.de – Landkarte zur Sicherheitsforschung
http://www.nks-sicherheit.de – Nationale Kontaktstelle für die EU-Sicherheitsforschung (FP7)



Die ZVEI Seminartermine für 2013

08.01.2013

Die ZVEI Akademie führt regelmäßig hersteller- und produktneutrale Seminare für die sachkundige Planung, Errichtung und Instandhaltung von Sicherheitssystemen durch. Die Veranstaltungen richten sich an Planer, Errichter, Hersteller, Sachverständige, Behörden und Betreiber.


MS-Excel-Datei
Seminartermine für 2013
08.01.2013, 40 KB

ZVEI-Seminar „Verantwortliche Person für Sprachalarmanlagen nach DIN 14675“ jetzt mit zertifizierter Abschlussprüfung

05.12.2012

Frankfurt am Main, 4. Dezember 2012 – Die Abschlussprüfung für das Seminar ‚Verantwortliche Person für Sprachalarmanlagen nach DIN 14675‘ der ZVEI-Akademie wird zukünftig durch den TÜV Rheinland abgenommen. In einem viertägigen Seminar vermitteln Experten der ZVEI-Mitgliedsunternehmen umfassendes Fachwissen zur Planung, Errichtung und Instandhaltung von Sprachalarmanlagen (SAA). Am letzten Tag erfolgt die Prüfung durch den von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditierten TÜV Rheinland. Die Schulungsteilnehmer erhalten damit ein personenbezogenes, uneingeschränkt gültiges Zertifikat als ‚Verantwortliche Person für Sprachalarmanlagen nach DIN 14675‘. Das Zertifikat ist vergleichbar mit ‚Verantwortliche Person für Brandmeldeanlagen nach DIN 14675‘.

Nach Inkrafttreten der überarbeiteten Norm DIN 14675 im April 2012 müssen Fachfirmen wie Planer, Errichter und Instandhalter spezielle Kompetenz für die Planung, Errichtung und Instandhaltung von Sprachalarmanlagen nachweisen. Nach Ablauf der Übergangsfrist am 1. Oktober 2013 dürfen nur noch zertifizierte Fachfirmen für Sprachalarmanlagen diese Arbeiten übernehmen. Eine der Voraussetzungen für die Zertifizierung ist der Nachweis einer Verantwortlichen Person für SAA.

Die nächsten viertägigen Seminare ‚Verantwortliche Person für Sprachalarmanlagen nach DIN 14675‘ beginnen am 26. Februar, 14. Mai, 11. Juni und 9. Juli 2013 beim ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Frankfurt am Main. Anmeldungen können ab sofort bei der ZVEI-Akademie unter www.zvei-akademie.de vorgenommen werden.


Größere Reichweite für die Infrarotbeleuchtung der
MIC Series 550 Kameras von Bosch

03.12.2012

Die Reichweite der Infrarotbeleuchtung der robusten MIC Series 550 Schwenk/Neige/Zoom-Kameras (PTZ-Kameras) von Bosch wurde ausgebaut. Die Hochgeschwindigkeits-PTZs mit integrierter Infrarotbeleuchtung können jetzt selbst bei völliger Dunkelheit Objekte in bis zu 100 Metern Entfernung klassifizieren und in bis zu 150 Metern Entfernung erfassen.

Damit haben wir die IR-Reichweite zu den Vorgängermodellen mehr als verdoppelt.

Die Tag-/Nachtkameras bieten eine Auflösung von 550 TVL mit 36- oder 28-fachem optischen Zoom und liefern so scharfe Bilder selbst bei großen Entfernungen. Am Kamerakopf befinden sich zwei langlebige 850-nm-Infrarot-LEDs, die für eine entsprechende Beleuchtung sorgen. Im Gegensatz zu LED-basierten Hochleistungsstrahlern trägt die 3D-Refraktionstechnik zu einer gleichmäßigen Ausleuchtung von Vorder- und Hintergrund einer Szene bei und vermeidet Hotspots und Unterbelichtung bestimmter Bereiche. Diese Technologie garantiert bei allen Lichtverhältnissen höchste Bildqualität.

Bei Anschluss an ein IP-Netzteil bietet die MIC Series 550 auch die Intelligente Videobildanalyse (IVA). Damit kann die Kamera so programmiert werden, dass sie potenzielle Gefahren in bis zu 10 voreingestellten Szenen erkennt. Dies bietet Kunden eine zuverlässige Verfolgung, Analyse sowie erweiterte Suchfunktionen für die Rund-um-die-Uhr-Überwachung.

Die MIC Series 550 Infrarotkameras halten auch schwierigsten Umgebungsbedingungen stand. Zum wirksamen Schutz vor Korrosion und Vandalismus wurde die Kamera mit einem Aluminiumgehäuse gemäß Schutzart IP 68/NEMA 6P ausgestattet mit einem langlebigen Silikonwischer und einer umkehrbare Regenblende. Die Kameras können ohne Spezialwerkzeug und ohne Abstriche bei der IP-Schutzart wahlweise aufrecht, hängend oder im Winkel von 45° montiert werden.


Treffpunkt der Brandschutz-Branche
BHE-Fachkongress Brandschutz 2013

27.11.2012

Bereits zum 4. Mal findet der renommierte BHE-Fachkongress Brandschutz am 26./27. Februar 2013 in Fulda statt. Die Tatsache, dass alle bisherigen Kongresse jeweils ausgebucht waren, zeigt den Stellenwert der etablierten Veranstaltung.

Dem erfolgreichen Konzept bleibt der BHE treu. In zahlreichen neutralen Fachvorträgen vermitteln Experten und Anwender Fachwissen zum Thema Brandschutz.

Behandelt werden die Themenbereiche Brandmeldetechnik, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Löschanlagentechnik und Sprachalarmierung sowie professionell ausgearbeitete Fluchtweg- und Rettungswege. Dabei wird u.a. auf die Inhalte und Auswirkungen der überarbeiteten DIN 14675 "Brandmeldeanlagen - Aufbau und Betrieb" und dem darin neu aufgenommenen Bereich "Sprachalarmierungsanlagen" eingegangen.

Das vielfältige Vortragsprogramm wird durch eine begleitende sicherheitstechnische Ausstellung ergänzt. Den Teilnehmern bietet sich somit die Möglichkeit, mit namhaften Anbietern noch vor Ort Kontakt aufzunehmen und sich über entsprechende Technologien zu informieren.

Branchenübergreifend werden neben Errichtern und Planern auch Brandschutzbeauftragte (aus Industrie- und Logistikunternehmen, Speditionen, Banken, Versicherungen, Gewerbe, Hotels etc.) sowie Entscheider in Baubehörden mit dem Kongress angesprochen.


Video Client Software von Bosch bietet neue leistungsstarke Funktionen und unterstützt jetzt noch mehr Speicherlösungen

19.11.2012

Mit der Video Client 1.4 (BVC)   kann die Intelligent Video Analysis (IVA) von Bosch eine forensische Suche und Ereigniskontextsuche durchführen und die neue automatische Bewegungsverfolgung der Kameras der AutoDome 700 und 800 Serie nutzen. Mit der integrierten IVA ist es möglich, Szenen kontinuierlich auf Bewegungen zu überprüfen und Objekte automatisch zu verfolgen, die sich innerhalb der Kamerareichweite bewegen. Der Kunde legt die Bedingungen fest, die eine Verfolgung unmittelbar auslösen oder er kann auf ein sich bewegendes Ziel im Live-Videobild klicken, um dessen Verfolgung zu starten.

Die Software unterstützt außerdem die ROI-Funktion (Regions of Interest) für Liveaufnahmen und Videoaufzeichnungen. Diese ermöglicht dem Benutzer, einen bestimmten Bildbereich zu vergrößern und ihn als separaten Stream zu übertragen – Übersicht- und Detailansicht können somit gleichzeitig angezeigt werden.

Um eine bessere Darstellung zu erzielen, ist die Ausgabe auf zwei Monitoren möglich. Auf dem zweiten Monitor können die Live-Streams der Kameras einzelnen Bildfenstern zugewiesen werden. Der BVC kann Live-Videobilder von bis zu 20 SD-Kameras (Standard Definition), HD-Kameras (High Definition) oder Megapixel-Kameras gleichzeitig anzeigen. Er verfügt über adaptive Bildfenster,  die sich dynamisch an das HD-Bildformat 16:9 anpassen. Die Live-Streams der Kameras können auch auf einer Monitorwand angezeigt werden.

Die Software unterstützt IP-Kameras von Bosch sowie Kameras anderer Hersteller –  die dem ONVIF 1.02 Profil S entsprechen –  beim Einsatz mit IP-Videospeichergeräten der DLA Serie von Bosch. Sie ist zudem mit einer Reihe von Speicherlösungen kompatibel, die unterschiedliche Anforderungen an Budget und Aufbewahrungszeit erfüllen. Die Kunden können BVC mit IP-Kameras von Bosch oder dezentralen Geräten mit SD- oder CF-Karten (Compact Flash) kombinieren und so ein sehr preisgünstiges IP-Videosystem aufbauen. Des Weiteren werden die Recording Station von Bosch, die Rekorder der 400, 600 und 700 Serie, die IP-Videospeichergeräte der DLA Serie, DiBos DVR und Video Recording Manager 2.30 (ermöglicht den Einsatz von iSCSI-Disk-Arrays der DSA E Serie) unterstützt. Die Kunden können wahlweise die „On-demand“-Aufzeichnung auf der Festplatte des lokalen PCs aktivieren, um Videodaten einfach auf beliebige Medien zu exportieren, auch in Netzwerkspeicherorten.

Die Video Client Software von Bosch zeichnet sich durch einfache Installation, intuitive Bedienung und unkomplizierte Konfiguration mittels eines Konfigurationsmanager-Assistenten aus. Die Kameras können so schnell konfiguriert und an die gängigsten Lichtverhältnisse angepasst werden. Zur szenenspezifischen Optimierung der Ergebnisse sind aber auch individuelle Einstellungen möglich. Es können Favoritenansichten eingestellt und benutzerspezifisch benannt werden. Diese Ansichten bieten einen „Ein-Klick-Zugriff“ auf die zugehörigen Kamerabilder.

Mit der Software ist die parallele Steuerung von PTZ-Kameras per Maus, Konsole oder Tastaturen der IntuiKey Serie möglich sowie Streaming und PTZ-Steuerung auch bei niedriger Bandbreite.

Die Video Client Software von Bosch wird für bis zu 16 IP-Kamera- bzw. Encoderkanäle kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die ebenfalls erhältliche, kostenpflichtige Version unterstützt maximal 128 Kanäle. BVC eignet sich ideal für kleine bis mittelgroße Überwachungsanwendungen, wie beispielsweise für Einzelhandelsgeschäfte, Banken, Transportanwendungen und Geschäftsgebäude.


Neue Dimension in der Bildqualität
UML-Hochleistungsbildschirme von Bosch mit optimierter Farbwiedergabe für Videoüberwachung

13.11.2012
  • Bildwiedergabe in High-Color
  • Anschlüsse für Analog-Video, DVR und PC
  • HD LED Bildschirme erfüllen Alarm-Standard EN 50134

München – Bosch Sicherheitssysteme bringt eine neue Serie UML-Hochleistungsbildschirme auf den Markt. Die 42- und 55-Zoll-Bildschirme mit HD-Auflösung eignen sich für den Anschluss an Analog-Video, digitale Videorecorder (DVR) und PC. Sie liefern eine hohe Bildqualität aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln – in horizontaler und vertikaler Richtung. Die Gehäuse sind dabei im Vergleich zu den 42-Zoll-Vorgängergeräten 30 Prozent kleiner. Mit dem analogen VGA-Eingang trägt Bosch der Tatsache Rechnung, dass in heutigen Überwachungssystemen die PC-Technologie weit verbreitet ist: beispielsweise in städtischen Kontrollräumen, auf Flughäfen oder Bahnhöfen. Die neuen Bildschirme von Bosch sind speziell für den Einsatz mit Überwachungskameras ausgelegt. Bei einer Farbtemperatur von 6500 Kelvin liegt die Toleranz in der Farbabweichung bei 0,003. Damit sind die HD-Monitore in puncto Farbwiedergabe exakter als vergleichbare Produkte. Die neuen Monitore sind über das Bosch Vertriebsnetz erhältlich.

Hohe Bildqualität
Die 42- und 55-Zoll-LED-Monitore der UML-Serie unterstützen bis zu 1920 x 1080 Bildpunkte. Sie passen die Auflösung automatisch an die Qualität des eingehenden Videosignals an und aktualisieren alle acht Millisekunden das Bild. Die hohe Refresh-Rate garantiert gestochen scharfe Bilder ohne Wischeffekte. Der Einsatz weißer Leuchtdioden sorgt bei den neuen HD-Monitoren zudem für eine höhere Farbsättigung als bei ihren Vorgängern. Schlank und leicht, sowohl in ihrer Form als auch in ihrem Gewicht, trägt die neue UML-Serie auch zum Umweltschutz bei: Alle Geräte sind halogenfrei und verbrauchen wenig Strom.

True-Color-Erweiterung
Für eine äußerst hohe Bildqualität stellen die Monitore automatisch die richtige Farbe, Farbtemperatur und Gammakurve ein. Die Gammakorrektur sichert die akkurate Farbwiedergabe auf dem Bildschirm – aufgrund des nicht-linearen Verhältnisses zwischen Helligkeit und Eingangsspannung. So werden zum Beispiel dunkle Bildregionen aufgehellt und der Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen insgesamt reduziert.

Verlässlichkeit von internen und externen Testern bestätigt
„Um die Kundenzufriedenheit weiter zu erhöhen, haben wir die neuen High-Performance LED-Monitore strengen Tests unterzogen – durch hauseigene und externe Prüfer“, sagte Ad Biemans, Product Marketing Manager Video Systems bei Bosch Sicherheitssysteme. „Alle Geräte der UML-Serie haben zum Beispiel Tests zum Alarm-Standard (EN 50134) absolviert. Darüber hinaus ist ihre Temperaturverträglichkeit und ihr Verhalten bei Luftfeuchtigkeit geprüft worden sowie das Verhalten bei Stoßbelastung und Vibration. Dabei bewiesen sie die Qualität, die unsere Kunden von Bosch erwarten.“


RWA-Fachfirmen fühlen sich im BHE sehr wohl

13.12.12

Der BHE-Fachausschuss für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (FA-RWA) konnte bei seiner Sitzung im Oktober 2012 erfreulich viele Fachfirmen begrüßen.

Rund 20 Errichter und Planer informierten sich in Fulda u.a. über aktuelle Themen aus Normungsgremien, diskutierten den aktuellen Sachstand der EG-Maschinenrichtlinie und verfolgten interessiert den Gastvortrag "Einklemmschutz an automatisierten Fenstern durch Schaltleisten".

Bei der turnusgemäß stattfindenden Wahl des FA-Vorsitzenden wurde Friedhart Hübler einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch Jürgen Siewert wurde als stellvertretender Vorsitzender einstimmig wiedergewählt.

Der FA-RWA kümmert sich intensiv um die Problemstellungen und Sorgen der RWA-Facherrichter. So werden zur Unterstützung der BHE-Mitglieder zahlreiche Informationen, Papiere und technische Hilfestellungen zum Thema Rauch- und Wärmeabzug erarbeitet und kostenlos bereitgestellt. Aktuell wurden die überarbeiteten BHE-Richtlinien "Natürliche Rauchabzugsanlagen mit elektrischen Auslösesystemen (NRA-EA)" sowie "Maschinelle Rauchabzugsanlagen (MRA): Projektierung, Errichtung und Instandhaltung" verabschiedet und stehen in Kürze der Fachöffentlichkeit zur Verfügung.

Als Hilfestellung für eine konzentrierte und wirkungsvolle Presse- und PR-Arbeit im Bereich "Rauch- und Wärmeabzugsanlagen" können RWA-Errichter außerdem auf zahlreiche, leicht verständliche Text-Vorlagen für Pressemeldungen und Mailings zugreifen. Um eine deutliche Abgrenzung zu weniger qualifizierten Anbietern von RWA-Systemen zu erreichen, organisiert der FA-RWA innerhalb des BHE die kompetenten und qualitätsbewussten Errichterfirmen. Dies erfo


Institut ASER e.V., Wuppertal



Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) Corneliusstr. 31
42329 Wuppertal
Deutschland
E-mail: info@institut-aser.de
WWW: http://www.institut-aser.de
Tel.: +49 202 731000
Fax.: +49 202 731184

30.04.2013
Bedarfsgerechte Auslegung und Ausstattung von Sanitärräumen in Betrieben

Sanitärräume sind in allen betrieblichen Arbeitsstätten unverzichtbar.
Um aufzuzeigen, wie es um die Ergonomie von Sanitärräumen bestellt ist, gab die BAuA eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die vom Institut ASER e.V. an der Bergischen Universität durchgeführt wurde und jetzt als Forschungsbericht erschienen ist.

Die Arbeitsstätten-Richtlinien, die teilweise stark überaltert waren und damit nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen, sind mit Jahresbeginn 2013 ungültig geworden. Deshalb wird in Kürze die neue Arbeitsstättenregel ASR 4.1 „Sanitärräume“ verabschiedet, die Arbeitgebern Unterstützung bei der bedarfsgerechten Auslegung und Ausstattung bieten soll.

Um diese Regelsetzung praxisnah zu unterstützen, gab die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eine Studie in Auftrag, die aktuell als Bericht "Bedarfsgerechte Auslegung und Ausstattung von Sanitärräumen" herausgegeben wurde. Der Forschungsbericht enthält neben Beispielen guter Praxis eine Datenbasis, um Auswirkungen von Forderungen und Empfehlungen der neuen Arbeitsstättenregel ASR 4.1 „Sanitärräume“ abzuschätzen.
Mehr Infos: www.institut-aser.de

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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 9. Januar 2013

Psychische Arbeitsbelastungen aus Arbeitgebersicht

Hierzu wird Norbert Breutmann von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) aus Berlin am 15. Januar in Wuppertal beim 87.
Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium der Bergischen Universität referieren.

Der Umgang mit psychischen Arbeitsbelastungen im Betrieb ist in Deutschland mittlerweile ein präventionspolitisches Dauerthema geworden.
Das ist verständlich, da sich dies auch sehr stark mit den Themen des Demografischen Wandels und der Fachkräftesicherung überdeckt. Letztere werden die künftige Entwicklung der Arbeitswelt und der Wettbewerbsfähigkeit am Wirtschaftstandort ganz entscheidend mit prägen.

Die öffentliche Veranstaltung findet am 15. Januar ab 18:00 Uhr im Institut ASER e.V. in Wuppertal (Corneliusstraße 31) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine vorherige Anmeldung wird
(rpieper@uni-wuppertal.de) erbeten. Mehr Infos: www.institut-aser.de

Unter http://www.institut-aser.de/out.php?idart=1435 finden Sie diese Presseinformation und weitere Materialien in druckbarer Qualität.

Institut ASER e.V., Wuppertal
Ansprechpartner: Dipl.-Psych. Andreas Saßmannshausen

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Quantitative Risikoanalysen

Zur Ermittlung und Bewertung technischer Anlagenrisiken wird in jüngere Zeit auch in Deutschland verstärkt die Methode der Quantitativen Risikoanalyse (QRA) eingesetzt. Diese wird beim sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium der Bergischen Universität am 19. Juni in Wuppertal vorgestellt.

Insbesondere in den EU-Mitgliedstaaten der Niederlanden und Großbritannien, aber auch in der Schweiz, gibt es langjährige Industrieerfahrungen zum Einsatz der QRA-Methodik. Gerade die dabei eingesetzten gesellschaftlich akzeptierten Beurteilungsmaßstäbe für die Anlagensicherheit sind hier von besonderem Interesse.

Die Wirtschaftsregion Bergisches Land hat dazu seit jeher einen sehr engen Bezug. Im Jahr 1872 gründeten Unternehmer den „Verein zur Überwachung der Dampfkessel in den Kreisen Elberfeld und Barmen“ (heute:
TÜV Rheinland Group). Das damalige Elberfeld und Barmen war der erste große industrielle Ballungsraum auf dem europäischen Kontinent und Wuppertal ist bis heute eine industriell geprägte Stadt.

Zu Vorstellung der Methodik anhand von Anwendungsbeispielen konnte als Gastrednerin Dr.-Ing. Yvonne Drewitz vom TÜV Rheinland aus Berlin gewonnen werden. Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 19. Juni ab 18:00 Uhr im Institut ASER e.V. in Wuppertal (Corneliusstraße 31) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten (rpieper@uni-wuppertal.de).
Mehr Infos: www.institut-aser.de

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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 8. Mai 2012

Bereitstellung von Produkten auf dem Markt

Ende letzten Jahres ist das deutsche Produktsicherheitsrecht an die Änderungen auf europäischer Ebene angepasst worden. Dies wird Thema des 81. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums der Bergischen Universität am 15. Mai in Wuppertal sein.

Für Produkte, die im Europäischen Wirtschaftsraum frei gehandelt werden können, muss sichergestellt sein, dass sie ein hohes Anforderungsniveau der Produktsicherheit- und -ergonomie sowie des Verbraucher- und Umweltschutzes erfüllen.

Grund genug, sich im Bergischen Land mit den aktuellen Änderungen rund um die Entwicklung und den Handel von Produkten zu befassen. Hierzu konnte Dirk Moritz vom Bundesarbeitsministerium aus Bonn als Gastredner für das Kolloquium gewonnen werden.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 15. Mai ab 18:00 Uhr im Institut ASER e.V. in Wuppertal (Corneliusstraße 31) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten (rpieper@uni-wuppertal.de).
Mehr Infos: www.institut-aser.de


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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 17. April 2012

Arbeitsbedingungen in der DDR

Dieses Thema wird im Spannungsfeld zwischen „Anspruch und Wirklichkeit“ beim 80. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium der Bergischen Universität am 24. April in Wuppertal diskutiert.

Über zwei Jahrzehnte nach dem Ende des zweiten deutschen Staates schwinden historische Entwicklungen aus dem gesellschaftlichen Gedächtnis. Hierzu gehört auch der Bereich von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Werktätigen in der DDR-Arbeitswelt.

Im Rahmen des Kolloquiums wird Dr. Lutz Wienhold auf Basis eigener Erfahrungen auf Fakten und Hintergründe eingehen. Beleuchtet werden sowohl die zum Teil menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen als auch die zum Teil fortschrittlichen, konzeptionellen Ansätze.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 24. April ab 18:00 Uhr im Institut ASER e.V. in Wuppertal-Vohwinkel (Corneliusstraße 31) statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten (rpieper@uni-wuppertal.de).
Mehr Infos: www.institut-aser.de

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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 23. Februar 2012

Gestaltung nachhaltiger Arbeitssysteme als Baustein der Fachkräftesicherung

Zu diesem Thema wird aktuell der 58. GfA-Jahreskongress von der Universität Kassel und dem VW-Werk Kassel ausgerichtet. Das Bergische Städtedreieck ist dort mit einer Reihe von Fachbeiträgen durch das Institut ASER aus Wuppertal vertreten.

In einer immer dynamischer und vernetzter agierenden Arbeitswelt wird es zukünftig umso wichtiger, den Menschen und die Gesamtheit seiner physischen und psychischen Eigenschaften wirksam in der Produkt- und Produktionsgestaltung zu berücksichtigen. Dies dient der Gestaltung nachhaltiger Arbeitssysteme, ist somit ein wichtiger Baustein der Fachkräftesicherung in Deutschland sowie traditionelle Forschungsthematik des arbeitswissenschaftlichen Instituts ASER.

Heute wird Dr.-Ing. Hansjürgen Gebhardt zum Thema Büroarbeit bei heißen Sommertagen aktuelle Studienergebnisse präsentieren und Mag. Dipl.-Ing.
Inna Levchuk über die bedarfsgerechte Auslegung und Ausstattung von Arbeitsstätten berichten. Am Nachmittag wird Dipl.-Psych. Andreas Saßmannshausen die geleisteten Ergebnisse der MobbingLine Nordrhein-Westfalen im Zeitraum von 2002 bis 2012 vorstellen.

Morgen wird Dr.-Ing. André Klußmann über Studienergebnisse zu Handkräften und Handmaßen in einer Bevölkerungsstichprobe berichten, Dipl.-Ing. Christoph Mühlemeyer die anthropometrische Gestaltung von Prüfmitteln für Maschinen vorstellen und Prof. Dr. Ralf Pieper eine neue Methodik zur Festlegung sicherheitstechnischer Prüfungen von Maschinen und Anlagen erläutern.

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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 6. Februar 2012

Standardkommentar Arbeitsschutzrecht für die Betriebspraxis erschienen

Zum Start des Jahres 2012 ist die von Prof. Ralf Pieper von der Bergischen Universität Wuppertal erarbeitete 5. Auflage des Praxiskommentars Arbeitsschutzrecht erschienen.

Die Handlungsfelder der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie der Arbeitsgestaltung werden in Bezug auf den Demografischen Wandel und die Fachkräftesicherung voraussichtlich weiter an Relevanz gewinnen.
Hierzu liefert der Ökonom Prof. Pieper eine zusammenhängende Darstellung des betrieblichen Arbeitsschutzrechts unter Bezugnahme des Stands der Rechtsprechung.

Umgekehrt wird bei arbeitsschutzrelevanten Entscheidungen vom Bundesarbeitsgericht auch Bezug auf die Ausführungen des Praxiskommentars Arbeitsschutzrecht genommen.

Die 5. Auflage enthält jetzt auf über 1.100 Seiten u.a. auch die Kommentierungen zu den Neuregelungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, mit Arbeitsmitteln oder bei künstlicher optischer Strahlung sowie zu den Neuregelungen zur sicherheitstechnischen und betriebsärztlichen Betreuung, zur arbeitsmedizinischen Vorsorge und zur betrieblichen Gesundheitsförderung.
Mehr Infos: www.institut-aser.de


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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 26. Januar 2012

Gefahrenabwehr und Freiheitsrechte

Die Sicherheit im Spannungsfeld von Gefahrenabwehr und Freiheitsrechten wird Thema des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums am 31. Januar in Wuppertal sein.

Mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat das Thema ‚Sicherheit’ eine neue Qualität bekommen. Politik und Sicherheitsbehörden nutzen die ‚Staatspflicht’ zum Schutz der Bürger, um immer neue, vor allem technische Entwicklungen zur Informationsgewinnung über potentielle Gefährder und Gefahren einzuführen.

Damit einher geht eine sowohl juristische wie auch politisch-ideologische Debatte über den Zusammenhang von Sicherheit und Freiheit. Aus unabhängiger, wissenschaftlicher Sicht lassen sich Problematiken und Gefahren identifizieren, die im Kolloquium von Dipl.-Soz.-Wiss. Kathrin Wahnschaffe vorgestellt und diskutiert werden.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 31. Januar von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstraße 31) in Wuppertal-Vohwinkel statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten (rpieper@uni-wuppertal.de).
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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 18. Januar 2012

Psychische Belastungen bei der Arbeit

Über diese Thematik wird Dr. Gabriele Richter von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus Berlin am 24. Januar beim 78.
Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium in Wuppertal referieren.

Die Relevanz psychischer Arbeitsbelastungen ist in der letzten Dekade stark angestiegen. Ursachen sind u.a. Veränderungen in der Arbeitswelt, die Technisierung, Globalisierung und das Lean-Management, die zusätzlich vom demografischen Wandel begleitet werden. Psychische Erkrankungen verursachen lange Fehlzeiten und steigende Zahlen bei den Frühverrentungen.

Die rechtsnormative Verpflichtung zur Gefährdungsbeurteilung wird nur unzureichend umgesetzt. Fehlendes Wissen, Begriffsunsicherheiten und Vorbehalte sind wesentliche Gründe. Erste Erfahrungen zeigen, dass der Prozess der Gefährdungsbeurteilung für den Bereich psychischer Arbeitsbelastungen sehr komplex ist, aber im Betrieb gemeistert werden kann. Dazu sind auch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung auf ihre Wirksamkeit hin untersucht worden.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 24. Januar von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstraße 31) in Wuppertal-Vohwinkel statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten.
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Presseinformation des Instituts ASER e.V. vom 9. Januar 2012

Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz

Aktuell ist das Werkbuch Mobbing mit Beiträgen aus Wuppertal erschienen, in dem offensive Methoden gegen psychische Gewalt in der Arbeitswelt vorgestellt werden.

Im Werkbuch Mobbing stellen 30 Fachleute unterschiedlichster Profession ihre Erfahrungen und Einschätzungen bei der Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz vor. Evident ist, dass dies eine hohe Relevanz für die Fachkräftesicherung sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft besitzt.

Das Werkbuch enthält auch die aktuellen Ergebnisse der MobbingLine Nordrhein-Westfalen, die seit zehn Jahren eine Anlaufstelle für Betroffene in der Arbeitswelt darstellt und mögliche Lösungswege aufzeigt. Anfang 2002 hatten sich dazu die Evangelische Kirche im Rheinland und von Westfalen, die Bistümer Aachen und Essen, der DGB Nordrhein-Westfalen, die AOK Rheinland/Hamburg und das Institut ASER an der Bergischen Universität Wuppertal auf den Weg gemacht. Bisher wurden über 40.000 Telefonberatungen bei der MobbingLine Nordrhein-Westfalen nachgefragt.

Mobbing ist eine Form der Konflikteskalation, in der im weiteren Verlauf ein Ungleichgewicht zwischen den Kontrahenten entsteht. Eine konkretere Beschreibung lieferte 1997 das Bundesarbeitsgericht: „Mobbing ist das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte. …“ (Az 7 ABR 14/96).

Im vorliegenden Werkbuch werden zudem die Zusammenhänge zwischen Mobbing und dem betrieblichen Arbeitsschutz, der betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF), dem betrieblichen Eingliederungsmanagement
(BEM) und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufgezeigt.
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Sicheres Arbeiten mit Kranen im Betrieb und auf Baustellen

Zu diesem Thema wird Dipl.-Ing. Jürgen Koop von der BG Holz und Metall beim 77. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium am 10. Januar in Wuppertal referieren. Eingangs wird Prof. Ralf Pieper von der Bergischen Universität Wuppertal die thematische Aktualität herausstellen.

Beim sicheren Arbeiten mit Kranen ob im Fertigungsbereich, in der Werkstatt oder auf Baustellen kommt es auf die Beschaffenheit und den Betrieb der Krane an. Herstellungsmängel, fehlerhafte Montage, technische Manipulation, unsachgemäße Benutzung, mangelhafte Instandhaltung oder Prüfung von Kranen können verheerende Folgen haben.

Dipl.-Ing. Koop ist u.a. als stv. Leiter des Fachausschusses "Maschinenbau, Hebezeuge, Hütten- und Walzwerksanlagen" und als Mitautor des Standardwerkes „Sicherheit bei Kranen“ (10. Auflage, Springer-Verlag, 2011) ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet am 10. Januar von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstraße 31) in Wuppertal-Vohwinkel statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine Anmeldung wird gebeten.
Mehr Infos: www.institut-aser.de
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Institut ASER e.V., Wuppertal

ARPL ist die google-unterstützte Suchmaschine für Architekten, Planer und Kommunen







Über die ZVEI Akademie für Sicherheitssysteme


ZVEI-PRESSEINFORMATION
Februar 2013
Dietmar Zembrot ist Präsident von LightingEurope

Frankfurt am Main, 1. Februar 2013 – Zum ersten Präsidenten des europäischen Industrieverbands für Licht ‚LightingEurope‘ wurde Dietmar Zembrot gewählt. Der im Dezember 2012 unter Federführung des ZVEI in Brüssel neu gegründete Verband versteht sich als Sprachrohr der nationalen Verbände und der Unternehmen der Lichttechnik in Europa.
Zembrot ist seit 2010 Mitglied des Vorstands im ZVEI-Fachverband Licht. Er wurde als Vertreter des ZVEI in LightingEurope benannt, um dort die Interessen der deutschen Lichtindustrie zu vertreten.
Vor über 20 Jahren hat der Elektroingenieur der Fachrichtung Lichttechnik seine Laufbahn in der Lichtindustrie begonnen. Als Geschäftsführer der TRILUX-Gruppe ist Zembrot heute gesamtverantwortlich für Forschung & Entwicklung, Einkauf und Produktion. Seine große nationale und internationale Erfahrung bringt er nun in die inhaltliche und strukturelle Arbeit von LightingEurope ein.
Im Vordergrund der Verbandsarbeit stehen Aufgaben auf dem Gebiet der LED-Technologie – insbesondere zur europaweiten Standardi¬sierung –, im ‚Smart Lighting‘ genannten Bereich intelligente Beleuchtungssysteme sowie Fragen zu Licht und Gesundheit.

Diese Presseinformation sowie das dazugehörige Foto finden Sie auch im Internet unter www.zvei.org/presse.
Ansprechpartner für die Presse: F. Rainer Bechtold, Telefon: 069 6302-255
ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.
Abteilung Kommunikation und Marketing
Lyoner Str. 9 60528 Frankfurt am Main
Telefon: 069 6302-255 Fax: 069 6302-351
http://www.zvei.org mailto:presse@zvei.org

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 73/2012

Markt für elektronische Sicherheitstechnik zeigt sich in guter Verfassung
– ZVEI: 4,1 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr

Frankfurt am Main/Dortmund, 14. Juni 2012 – 2011 wuchs der Markt für elektronische Sicherheitssysteme deutlich stärker als erwartet. Mit einem Plus zwischen einem und zwei Prozent hatten die Hersteller gerechnet, 4,1 Prozent mehr Umsatz konnten im vergangenen Jahr verbucht werden. Für 2012 rechnet der Fachverband Sicherheit im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. mit einem Anstieg von rund 2,5 Prozent. Dies gab Gerhard Kastl, Vorsitzender des Arbeitskreises Marketing im ZVEI-Fachverband Sicherheit, bei der Fachverbands-Jahrespressekonferenz in Dortmund bekannt. Insgesamt stieg der Umsatz von 2,59 Mrd. Euro auf 2,7 Mrd. Euro.

Gründe für das besser als erwartet ausgefallene Wachstum seien vor allem eine gute Baukonjunktur und mehr Aufträge der öffentlichen Hand. Hier habe auch das Konjunkturpaket der Bundesregierung Einfluss gehabt.

Brandmelde- und Videotechnik legen am stärksten zu

Auch gab es 2012 die höchsten Wachstumsraten in den Märkten für Brandmeldesysteme und Videoüberwachungstechnik. Die Brandmeldetechnik legte um 4,9 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro zu. Bei der Videotechnik waren es 5,1 Prozent. Hier stieg der Umsatz auf 395 Mio. Euro.

Erstmals seit 2007 wuchs auch der Markt für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen leicht um 1,7 Prozent auf 641 Mio. Euro. Einen Anstieg von 4,7 Prozent auf 247 Mio. Euro gab es im Segment der Zutrittskontrollsysteme. Der Bereich Sonstiges, zu dem unter anderem Anlagen für Rauch- und Wärmeabzug gehören, legte um 4,8 Prozent auf 220 Mio. Euro zu.

Zu den elektronischen Sicherheitssystemen zählen Rauchmelder und Brandmeldeanlagen, Alarmanlagen, Video- und Zutrittskontrollsysteme, Beschallungs- und Lichtruftechnik zum Beispiel in Justizvollzugsanstalten, Krankenhäusern und Pflegeheimen, sowie Anlagen für Rauch- und Wärmeabzug, beispielsweise für Fluchtwege in Gebäuden.

Die Mitgliedsunternehmen des Fachverbands Sicherheit repräsentieren die drei Leitmärkte Safety (Schutz von Leben und Sachwerten), Security (innere öffentliche Sicherheit) und Defence (elektronische Systeme in der Wehrtechnik). „Die genannten Marktzahlen beziehen sich auf den Leitmarkt Safety und stellen somit nur einen Teil des Gesamtumsatzes aller Mitgliedsunternehmen im Fachverband Sicherheit dar", betonte Kastl. Für die Leitmärkte Security und Defence gebe es bislang keine Umsatzzahlen, da es sehr schwierig sei, diese Märkte exakt abzugrenzen.


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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 55/2012

Neu: ‚RWA aktuell 7‘– Energieoptimierte Lüftung und sichere Entrauchung

Frankfurt am Main, 11. Mai 2012 – Energieoptimierte Lüftung und sichere Entrauchung von Aufzugsschächten ist das Thema der neu erschienenen Ausgabe 7 der Schriftenreihe „RWA aktuell“. Die Broschüre greift ein wichtiges Thema auf, da sich baurechtliche Vorschriften und die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) beim Thema Aufzugsentrauchung scheinbar widersprechen: Gemäß den Vorgaben der Landesbauordnungen müssen Aufzüge über Entrauchungsöffnungen verfügen, die im Brandfall Rauch und giftige Gase aus dem Gebäude ableiten. Die meisten der 600.000 Aufzugsanlagen in Deutschland verfügen allerdings über dauerhafte Öffnungen, die im Normalbetrieb große Energiemengen ungenutzt ins Freie entweichen lassen und damit der EnEV widersprechen, die luftdichte Hüllen fordert.

Die in der Broschüre beschriebene Lösung sind moderne Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), deren automatisch gesteuerte Klappen nur im Brandfall öffnen und damit eine sichere Entrauchung gewährleisten. Im Normalbetrieb bleiben die Klappen geschlossen oder unterstützen eine kontrollierte Lüftung und verhindern so einen dauerhaften Wärmeverlust. Dieser Verlust beträgt bei einem offenen Aufzugsschacht von 19 Metern Höhe und sechs Türen etwa 15.000 Kilowattstunden jährlich, was umgerechnet einer Umweltbelastung von fünf Tonnen Kohlenstoffdioxid entspricht.

Eine Modernisierung schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Ein großes süddeutsches Verlagshaus spart durch die Nachrüstung der zehn Aufzugsschächte mit modernen RWA jährlich über 28.000 Euro an Energiekosten ein. Dadurch amortisiert sich die Anlage bereits nach kurzer Zeit.

Herausgeber der Broschüre ist der Fachkreis Rauch- und Wärmeabzug und natürliche Lüftung im ZVEI-Fachverband Sicherheit. „RWA aktuell – Energieoptimierte Lüftung und Entrauchung von Aufzugsschächten“ steht unter www.rwa-heute.de kostenlos zum Herunterladen bereit.


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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 40/2012

Zoll entfernt Plagiate von der Messe Light+Building
1. ZVEI hilft Unternehmen gegen Produktpiraten vorzugehen

Frankfurt am Main, 17. April 2012 – Am zweiten Tag der Messe Light+Building in Frankfurt am Main haben Mitarbeiter des Hauptzollamts Darmstadt Aussteller von Leuchten, Lampen und Installationsgeräten kontrolliert. Geprüft wurden Schutzrechts¬verletzungen, insbesondere Verletzungen geschützter Designs der Originalhersteller. Die Aktion, die der Zoll auf der Light+Building das zweite Mal durchgeführt hat, wurde auch in diesem Jahr wieder vom ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie unterstützt.

20 Mitgliedsunternehmen waren dem Aufruf des ZVEI gefolgt, sich an der Zollaktion zu beteiligen. Sie haben 14 Produktpiraten und knapp zwei Dutzend Schutzrechtsverletzungen identifiziert. In acht Fällen wurden Strafverfahren gegen die Verletzer eingeleitet und Sicher¬stellungen verfügt, die 14 schutzrechtsverletzende Geräte und über 400 CDs betrafen. In zwei Fällen wurden Wiederholungstäter aus dem Jahr 2010 zur Rechenschaft gezogen: Neben Sicherstellungen wurden gegen sie auch Zahlungen von je 1.500 Euro verfügt.

Die Sicherstellungen richteten sich auch in diesem Jahr wieder haupt¬sächlich gegen Produkte aus China. In einem Fall war ein Unternehmen aus Taiwan, in einem weiteren Fall ein Unternehmen aus der Türkei betroffen. Neben den offiziell eingeleiteten Strafverfahren haben sich Schutzrechtsverletzer in zahlreichen weiteren Fällen sofort bereit erklärt, Katalogseiten zu entfernen oder zu schwärzen, die schutzrechtsverletzende Abbildungen zeigten. Zuständigkeitshalber hatte sich der Zoll auf Produkte beschränkt, die von außerhalb der EU eingeführt wurden.

ZVEI-Rechtsanwalt Till Barleben: „Die Aktion hat wieder deutlich gemacht, dass die Originalhersteller nicht schutzlos sind und dass es sich lohnt, konsequent gegen Produktpiraten vorzugehen.“ Bruno Gantenbrink, persönlich haftender Gesellschafter und Geschäfts¬führer des Unternehmens ‚BEGA Gantenbrink-Leuchten‘ kommentierte: „Das konsequente Handeln des Zolls schützt innovative Firmen vor dem unseligen Kopieren von vielversprechenden Produkten. Mich beein¬druckt die Professionalität und Schnelligkeit der Kontrollmaßnahmen. Nach dem erfolgreichen Testlauf im Jahr 2010 haben wir in diesem Jahr die vom Zoll mit Unterstützung des ZVEI gebotenen Möglichkeiten besonders effektiv zur Durchsetzung unserer Rechte nutzen können. Ich hoffe, dass diese Maßnahmen zu einem festen Bestandteil der Light+Building werden."

Der Schaden durch Plagiate wird für die deutsche Industrie insgesamt auf 25 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Acht bis zehn Prozent des Welthandels bestehen nach Expertenschätzung aus gefälschten Produkten.

Der ZVEI unterstützt seine Mitglieder im Kampf gegen Produktpiraterie auf großen Messen mit einem regelmäßig angebotenen ZVEI-Anwaltsnotdienst. Auf der Light+Building findet zudem der Rundgang des Zolls mit ZVEI-Unterstützung statt.

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 36/2012

ZVEI-Präsident Loh: Energieeinsparpotenziale besser nutzen
- Technologie für mehr Energieeffizienz vorhanden

Frankfurt am Main, 12. April 2012 – Berechnungen des ZVEI zufolge könnten in Deutschland mit vorhandener Technologie jährlich mehr als 100 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart werden – davon 70 Milliarden allein durch energieeffiziente Produkte und Systemlösungen bei Antrieben, Beleuchtung, Kühl- und Gefriergeräten. Das entspricht fast der Hälfte des Stromverbrauchs aller privaten Haushalte. „Jede Kilowattstunde, die nicht benötigt wird, muss nicht produziert werden und erzeugt somit keine Umweltbelastung“, betonte ZVEI-Präsident Friedhelm Loh auf der Eröffnungs-Pressekonferenz der Messe Light+Building 2012, die in diesem Jahr die Energieeffizienz zum Leitthema hat.

Gebäudeautomatisierung reduziert Energieverbrauch

40 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie entfallen auf Gebäude. „In den zwölf Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern steckt ein Energieeinsparpotenzial, mit dem sich der Gesamtenergieverbrauch in Deutschland um 20 Prozent verringern ließe“, erläuterte Loh. Eine im Auftrag des ZVEI erarbeitete zweijährige Feldstudie der Hochschule Biberach hat im Praxisbetrieb nachgewiesen, wie insbesondere durch Gebäudeautomatisierung der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent reduziert werden kann. Drei von vier Gebäuden sind in Deutschland älter als 45 Jahre, zehn Millionen Wohneinheiten wurden schon vor 1950 gebaut. Die Modernisierungsquote beträgt 0,9 Prozent. Laut der Deutschen Energie-Agentur dena sind aber 2,5 Prozent notwendig, um klimaschädliches Kohlendioxid signifikant einzusparen.

Energieeffizienz durch LED-Beleuchtung

Im Bereich der Beleuchtung sieht Loh großes Einsparpotenzial. Mit modernen Technologien bei Straßen-, Büro-, Industrie- und privater Beleuchtung ließen sich jährlich 21 Milliarden Kilowattstunden einsparen. Das entspricht der Stromproduktion von sieben Kraftwerksblöcken der 400 MW-Klasse.

Energieeffizient sind insbesondere Beleuchtungslösungen mit LED-Technologie. Um diese Potenziale schneller zu erschließen, hat der ZVEI im vergangenen Monat die Federführung der LED-Leitmarktinitiative mit dem Bundesministerium für Umwelt übernommen. Der weltweite Marktanteil dieser Technologie liegt heute bei zehn Milliarden Euro. Erwartet wird, dass dieser Markt in den nächsten acht Jahren sprunghaft auf 64 Milliarden Euro steigen wird.

Energiewende braucht entschlossenes Handeln

Die zentrale Herausforderung in Deutschland sieht Loh darin, die Energiewende zu gestalten. Beiträge der Elektroindustrie für mehr Energieeffizienz werden während der Light+Building auf dem gemeinsamen Technologieforum der Messe Frankfurt und des ZVEI präsentiert. Auf der politischen Ebene vermisst Loh jedoch das erforderliche entschlossene und vor allem bundes- wie landesweit koordinierte Handeln der Akteure. „Die Politik hinkt dem Machbaren hinterher“, so Loh.

Der ZVEI-Präsident: „Wir brauchen heute eine mutige und intelligente Politik, die die Energieeffizienz bei Licht und bei Gebäudeautomation fördert.“ Die Energiewende werde nur mit den energieeffizienten Produkten und Lösungen der Elektroindustrie gelingen.

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 17/2012

ZVEI diskutiert bei CeBIT 2012 über Smart Grid, Smart Home und IT-Sicherheit

Frankfurt am Main, 28. Februar 2012 – Produkte und Lösungen aus der deutschen Elektroindustrie und der Informationstechnologie wachsen immer stärker zusammen. Der ZVEI trägt dieser Entwicklung Rechnung und ist auch in diesem Jahr mit zahlreichen Aktivitäten auf der weltweit größten IKT-Messe präsent. Drei Themen bilden diesmal die Schwerpunkte: Smart Grid, Smart Home und IT-Sicherheit. Sonderthema bei der Pressekonferenz des ZVEI am 6. März ist eine Studie zu den Exporterfolgen der Elektroindustrie vor und nach Einführung des Euro, die der ZVEI gemeinsam mit der DekaBank erstellt hat, und die neuesten Zahlen zur konjunkturellen Lage dieser Industriebranche.

Beim Smart Grid Summit am 7. März wendet sich ZVEI-Präsident Friedhelm Loh den großen Herausforderungen an ein modernes Stromnetz zu. Die Energiewende muss verlässlich sein und Planungssicherheit geben. Dazu muss das bestehende Stromnetz zum intelligenten Netz aufgerüstet werden. Damit wächst die Elektroindustrie, mit über 840.000 Mitarbeitern die zweitgrößte Industriebranche in Deutschland, mit ihren Produkten und Systemen auch an dieser Stelle zur Schlüsselindustrie heran.

Die CeBIT, bei der der ZVEI zum zweiten Mal auftritt, ist ein idealer Ort, um die fortschreitende Vernetzung innovativer Produkte und Produktionsprozesse mit neuen Dienstleistungen und dem Internet zu demonstrieren. Sicherheit ist dabei von großer Bedeutung. Beim IT-Security-Forum am 8. März diskutiert deshalb der ZVEI in einer High-Level-Veranstaltung mit Experten die steigenden Anforderungen an die IT-Sicherheit unter dem Titel: „Cyber-Sicherheit: Achillesferse oder Sprungbrett zu neuen Märkten?“ Mit der Schnittstelle zwischen dem Smart Grid und dem Eigenheim befasst sich das Smart Home Fachforum am 9. März. Im ZVEI-Forum „Smart Home – Was hat der Endkunde vom Smart Grid?“ werden Experten über Smart Metering diskutieren.

Zudem ist der ZVEI erneut mit einem eigenen Stand (Halle 11, Stand E11) bei der CeBIT vertreten. Dort wird gezeigt, welchen Beitrag die Elektroindustrie zu den genannten Feldern leistet.

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 16/2012

Angelika Staimer erhält FeuerTRUTZ-Ehrenpreis für Verdienste um den vorbeugenden Brandschutz

Frankfurt am Main, 24. Februar 2012 – Angelika Staimer, langjährige Vorsitzende des Lenkungskreises des Fachverbandes Sicherheit im ZVEI, erhält anlässlich der ‚FeuerTRUTZ-Fachmesse mit Kongress für vorbeugenden Brandschutz‘ in Nürnberg den ‚FeuerTRUTZ-Ehrenpreis‘ für ihre Verdienste um den vorbeugenden Brandschutz. Die Ingenieurin wird für ihr Lebenswerk und insbesondere für ihr Engagement im anlagentechnischen Brandschutz ausgezeichnet.
„Angelika Staimer hat den vorbeugenden Brandschutz über lange Jahre geprägt und weiter entwickelt. Damit hat sie vielen Menschen das Leben gerettet oder ihnen Rauchvergiftungen erspart. Ihre Kombination aus Fachwissen, Sensibilität für den Markt und Kommunikationsfähigkeit war auch für den ZVEI ein Glücksfall“, sagt der Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Sicherheit, Peter Krapp, in seiner Laudatio anlässlich der Preisverleihung.
Angelika Staimer hat sich im Fachverband Sicherheit auf beispielhafte Art und Weise ehrenamtlich engagiert: Sie war Vorsitzende des Lenkungskreises und des Arbeitskreises Marketing. Darüber hinaus hat sie viele erfolgreiche Initiativen angestoßen, wie beispielsweise die Aktion ‚Rauchmelder retten Leben‘. Aus dem von ihr mitentwickelten Brandrettungskonzept ging der ‚Arbeitskreis Evakuierung‘ des ZVEI-Fachverbands Sicherheit hervor. In den Beiräten von Security und Interschutz hat sie diese weltweit anerkannten Sicherheitsfachmessen strategisch weiter entwickelt und an die Bedürfnisse des Marktes angepasst.

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 13/2012

Light+Building 2012: LED-Technologie und Gebäudeautomation fördern Energieeffizienz

Frankfurt am Main, 16. Februar 2012 – Von der Messe Light+Building werden starke Impulse zur Verbesserung der Energieeffizienz ausgehen. „Gerade bei Beleuchtung und Gebäudetechnik sind mit den effizienten Produkten der Elektroindustrie noch erhebliche Energieeinsparungen möglich“, erklärt ZVEI-Präsident Friedhelm Loh.

LED-Leuchten beispielsweise erlauben neue Anwendungen. In Kombination mit Lichtmanagementsystemen ergeben sich große Energieeinsparpotenziale. Insgesamt liegt das Potenzial zur Reduzierung des Stromverbrauchs durch effiziente Beleuchtung in Deutschland bei bis zu 20 TWh pro Jahr. Das entspricht der Stromproduktion von sieben Kraftwerksblöcken der 400-MW-Klasse.

Im Fokus des Bereichs Building steht beim ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie die Energieeinsparung durch Gebäudeautomation. So hat eine Feldstudie im Auftrag des ZVEI ergeben, dass die Hälfte des Energiebedarfs eines Hochschulgebäudes durch optimale Automatisierung eingespart werden kann – zusätzlich zu weiteren Effizienzmaßnahmen wie Wärmedämmung. Rund 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland von gut 3.700 TWh entfallen auf Gebäude.

ZVEI-Schwerpunkte auf der Light+Building 2012 sind Zukunftsthemen wie Energieeffizienz, Green Building, Smart Home, Elektromobilität sowie dezentrale Erzeugung und Einspeisung von elektrischer Energie in der Sonderschau ‚Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid‘. Weiterhin wird Sicherheitstechnik für Gebäude vorgestellt.

Über die relevanten Licht- und Gebäudethemen informieren und diskutieren Experten aus Industrie und Wissenschaft auf einem gemeinsamen Technologieforum der Messe Frankfurt und des ZVEI in Halle 8.0. Das Spektrum reicht von der Wirkung des Lichts auf Menschen über Elektromobilität bis zur Sicherheitstechnik.

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ZVEI-PRESSEINFORMATION
Nr. 9/2012

Veranstaltungsankündigung: ZVEI-Tagung für Sicherheit an Schulen

Frankfurt am Main, 13. Februar 2012 – Zu Fachtagungen „Amok- und Gefahren-Reaktionssysteme – Sicherungskonzepte für Schulen ausschreiben, planen und errichten" lädt die ZVEI Akademie für Sicherheitssysteme ein. Die firmen- und produktneutralen Veranstaltungen finden Februar bis Juni in verschiedenen Städten Deutschlands statt.

Die Fachtagungen mit Praxis-Workshop richten sich an Mitarbeiter von Behörden, Betreiber, Planer und Errichter sowie verantwortliche Stellen, die Lösungen für Gefahrensituationen an Schulen planen, ausschreiben und errichten.

Die Tagungsteilnehmer erhalten Hilfestellung für die Erstellung eines Konzepts von Amok- und Gefahren-Reaktionssystemen. So werden u. a. in einem Fallbeispiel der Schutzbedarf einer Schule für Amok- und Gefahrensituationen ermittelt, die Haftungssituation für Betreiber in öffentlichen Einrichtungen geklärt und technische Komponenten und deren wirtschaftliche Umsetzung erläutert.

Einzelheiten über Termine, Veranstaltungsorte sowie Anmeldeunterlagen können abgerufen werden unter www.amok-tagung.de.

Termine und Orte:
18. Januar 2012 in Mainz
8. Februar 2012 in Erfurt
29. Februar 2012 in Bremen
15. März 2012 in Magdeburg
29. März 2012 in Nürnberg
25. April 2012 in Potsdam
10. Mai 2012 in Dresden
30. Mai 2012 in Kiel
31. Mai 2012 in Schwerin
13. Juni 2012 in Frankfurt am Main
14. Juni 2012 in Essen
21. Juni 2012 in Stuttgart

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Neues Produktsicherheitsgesetz mit Folgen für Planer und Hersteller kraftbetätigter Fenster
– ZVEI bietet Lehrgang an

Frankfurt am Main, 2. Februar 2012 – Im Bundesgesetzblatt vom 11. November 2011 wurde das „Gesetz über die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt" (Produktsicherheitsgesetz – ProdSG) verkündet. Es löste mit Wirkung vom 1. Dezember 2011 das bisherige Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) ab. Das neue Gesetz betrifft auch Planer, Errichter und Instandhalter kraftbetätigter Fenster. Die ZVEI-Akademie für Sicherheitssysteme bietet eine entsprechende Schulung an.

Wie das bisherige GPSG gilt auch das ProdSG für fast alle Produktarten und somit auch für kraftbetätigte Fenster, die als Öffnungen zur Rauchableitung in Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sowie zur natürlichen Gebäudelüftung seit Jahrzenten tausendfach in Deutschland verbaut werden. Eine Besonderheit hierbei ist, dass mit einem Antriebssystem ausgerüstete Fassaden- oder Dachelemente hinsichtlich ihres Inverkehrbringens rechtlich unter die Maschinenverordnung fallen. Diese tritt unter der Bezeichnung „9. ProdSV“ gleichzeitig mit dem neuen Produktsicherheitsgesetz in Kraft und setzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG weiterhin in nationales deutsches Recht um.

Wie bereits durch das GPSG entstehen auch durch das neue ProdSG Verpflichtungen in der gesamten Prozesskette. Bei kraftbetätigten Fenstern sind in der Praxis insbesondere Planer, Errichter und Instandhalter betroffen, die hinsichtlich des möglichen Gefährdungspotenzials Schutzmaßnahmen planen und umsetzen müssen.

So muss eine notwendige Risikobeurteilung für kraftbetätigte Fenster bereits durch den Architekten bzw. Fachplaner in der Planungsphase beginnen. Dabei müssen unter anderem die Einbaulage der kraftbetätigten Elemente, die zukünftige Nutzung der Räume und auch die Steuerung der Rauchabzugs- und Lüftungsklappen berücksichtigt werden. Entsprechend sind die Schutzmaßnahmen zur Minderung von Risiken festzulegen. Der Hersteller oder Errichter, der die kraftbetätigten Fenster in den Verkehr bringt bzw. bereitstellt – dies kann auch ein Fenster- oder Metallbauer sein – muss dafür Sorge tragen, dass entsprechende Schutzmaßnahmen tatsächlich umgesetzt worden sind, wenn das Gebäude bezugsfertig ist. Darüber hinaus hat er eine EG-Konformitätserklärung auszustellen und ein CE-Typenschild am kraftbetätigten Fenster anzubringen. Instandhalter haben bei Reparaturen und Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen zu beachten, dass wesentliche Veränderungen im Sinne des ProdSG rechtlich wiederum als Inverkehrbringen anzusehen sind.

Ergänzend gelten auch weiterhin die Anforderungen an Betreiber öffentlicher Gebäude und diejenigen für Arbeitgeber in Betriebsstätten hinsichtlich der Einhaltung von Arbeitsschutzvorschriften und der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV).

Bei Nichtbeachtung der sich aus dem ProdSG ergebenden Verpflichtungen bestehen für alle zuvor genannten beteiligten Personen Haftungsrisiken, deren Auswirkungen und Tragweite heute noch nicht absehbar sind.

Das neue Gesetz übernimmt die Bestimmungen des bisherigen GPSG hinsichtlich der Bußgeld- und Strafvorschriften, formuliert diese teilweise neu, nimmt neue Tatbestände auf und erhöht den Bußgeldrahmen. Strafbewehrt sind unter anderem die Zuwiderhandlungen gegen die CE-Kennzeichnungsvorschriften. Daneben gelten für solche Produkte, da sie ihrer Zweckbestimmung nach als Bauprodukte einzustufen sind, auch die Bestimmungen des Bauproduktegesetzes (BauPG) im Hinblick auf die Voraussetzungen für die Anbringung des CE-Kennzeichens und die dortigen Strafbestimmungen im Falle von Zuwiderhandlungen.

Es ist unerlässlich, die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen und das notwendige Fachwissen zu erwerben, um mögliche Gefährdungspotenziale richtig beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen umsetzen zu können. Eine entsprechende Ausbildung wird mittlerweile von verschiedenen Institutionen und Fortbildungsstätten am Markt angeboten, unter anderem auch von der ZVEI-Akademie für Sicherheitssysteme, die bereits seit Anfang 2011 einen Lehrgang „Sachkundige Person für kraftbetätigte Fenster“ anbietet und durchführt.
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Mehr Sicherheit an Schulen - ZVEI auf der didacta 2012

Frankfurt am Main, 11. Januar 2012 – Mehr Sicherheit an Schulen steht im Mittelpunkt der Messepräsenz des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie auf der Bildungsmesse didacta 2012 vom 14. bis 18. Februar in Hannover. Unabhängige Experten des ZVEI informieren Schulträger, Schulleiter und Lehrer über einen besseren Schutz vor Gefahren wie Brand, Einbruch oder Amokläufen. Auf dem ZVEI-Stand in Halle 15, G45/1 erhalten die Fachbesucher dazu zahlreiche Verbandspublikationen. Einen ersten Überblick bietet der Fachvortrag ‚Sicherheit an Schulen – Anforderungen und Herangehensweisen‘ am 15. Februar 2012 im Convention Center der Messe Hannover. Referent ist Bernd Ammelung, Vorsitzender des ZVEI-Arbeitskreises Amokalarm für Schulen, dem Betreiber, Hersteller, Planer und Errichter von Sicherheitssystemen sowie Vertreter öffentlicher Einrichtungen angehören.

Sicherheit an Schulen ist ein Schwerpunkt des ZVEI. Die Veranstaltungsreihe ‚Amok- und Gefahren-Reaktionssysteme – Sicherungskonzepte für Schulen ausschreiben, planen und errichten‘ wird von Februar bis Mai 2012 in mehreren deutschen Städten durchgeführt. Die jeweils eintägigen Veranstaltungen richten sich an Schulträger, Schulbehörden, Hochbauämter, kommunale Verwaltungen sowie Planer, Errichter und Hersteller von Sicherheitstechnik. Detaillierte Informationen dazu sind am ZVEI-Messestand und unter www.zvei-amokalarm.de erhältlich.

Die didacta ist nach Angaben des Veranstalters die wichtigste Bildungsmesse Europas. Weitere Informationen bei www.didacta-hannover.de.
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Frankfurt am Main, 22. Dezember 2011 – Überwiegend positiv beurteilen die Errichter von Brandmeldeanlagen (BMA) sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) den gegenwärtigen Geschäftsverlauf. Das ergab eine Umfrage unter den 140 Mitgliedsunternehmen der Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Eine klare Mehrheit der befragten Unternehmen bezeichnete die wirtschaftliche Gesamtsituation und die Umsatzaussichten für die nächsten sechs Monate als ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘. Besonders vorteilhaft entwickele sich die Modernisierung von RWA. Bei der Umfrage berücksichtigt wurden Neuanlagengeschäft, Modernisierung sowie Wartung und Instand¬haltung. Eingetrübt wird die gute Stimmung durch den Mangel an qualifizierten Fachkräften, den die Mehrzahl der befragten Errichter schon heute als Umsatzbremse werten.

Der ZVEI will die Umfrage unter dem Namen ‚Errichter-Barometer‘ künftig zweimal im Jahr durchführen. „Ziel ist ein aktuelles und kompaktes Stimmungsbild der Branche. Eine ausführliche Untersuchung von Markt und Wettbewerb kann und soll das Errichter-Barometer allerdings nicht ersetzen“, erläutert Eckart Roeder, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer, die Zielsetzung.

Errichter und Planer im ZVEI
Die Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer im ZVEI ist die Interessenvertretung für Errichter, Planer und Sachverständige mit über 140 Mitgliedern. Sie unterstützt die Marktteilnehmer, gestaltet mit bei Normen und Richtlinien, vermittelt das technische, rechtliche und wirtschaftliche Fachwissen und bildet die Plattform für den Informationsaustausch mit den Herstellern.

Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. vertritt die gemeinsamen Interessen der Elektroindustrie und der zugehörigen Dienst-leistungsunternehmen in Deutschland. Rund 1.600 Unternehmen haben sich für die Mitgliedschaft im ZVEI entschieden. Die Branche beschäftigte derzeit in Deutschland 845.000 Arbeitnehmer und weitere 670.000 weltweit. Der ZVEI repräsentiert eine Branche mit rund 180 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2011. Etwa 40 Prozent davon entfallen auf neuartige Produkte und Systeme. Jede dritte Innovation des Verarbeitenden Gewerbes basiert auf Lösungen der Elektroindustrie.

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Seit Januar 2011 bietet der Fachkreis "Rauch-und Wärmeabzugsanlagen ( RWA ) eine neues Portal an:
www.natuerlich-lueften.de

Die im Januar 2007 gegründete ZVEI Akademie GmbH für Sicherheitssysteme bietet Seminare zur Fort- und Weiterbildung für Fachleute für Sicherheitssysteme an und richtet sich mit ihrem Angebot insbesondere an Planer und Errichter, Sachverständige, Handwerker, Monteure, Behördenvertreter und Sicherheitsbeauftragte.

Die Akademie arbeitet eng mit dem Fachverband Sicherheitssysteme und der ZVEI-Arbeitsgemeinschaft Errichter für Sicherheitssysteme zusammen. Die Referenten der Seminare sind Experten für Sicherheitssysteme der führenden Hersteller, aus den nationalen und internationalen Normungsgremien und der Wissenschaft, aber auch Praktiker mit Erfahrungen im täglichen Umgang mit den betreffenden Anlagen.

Ziel der Akademie ist eine firmen- und produktneutrale Vermittlung des technischen, praktischen, juristischen und wirtschaftlichen Wissens für den professionellen Verbau von Sicherheitssystemen. Seminarteilnehmer gewinnen Sicherheit bei der Planung, Projektierung, Wartung und Instandhaltung von Anlagen und erschließen sich durch erweitertes Fachwissen neue Geschäftsmodelle. Eine Zertifizierung als Nachweis der Fachkompetenz ist in Planung.



ZVEI Akademie GmbH für Sicherheitssysteme


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